Sonntag, 16. Juli 2017

Schneller Mandelbutterkuchen vom Blech

Manchmal muss es gar nichts aufregendes sein, manchmal reicht ein schlichter Mandelbutterkuchen zum Glück. Ratzfatz gemacht und genauso schnell wieder verspeist. Macht aber nix, geht ja genauso schnell ein neues zu machen :) 

Zutaten sind auch eigtl auch immer alle im Haus, so dass man jederzeit loslegen kann. Um das Ganze noch einfacher zu machen, wird hier nix umständlich abgewogen sondern nur mit Becherangaben gearbeitet, das vereinfacht das Ganze wiederum. 

Und dann geht es auch schon los: 

Zutaten für ein Blech (ich würde beim nächsten Mal ein kleineres Blech nehmen oder die doppelte Menge an Zutaten, damit der Boden etwas dicker wird, dieser hier ist sehr dünn geworden, schmeckt aber trotzdem ;) ) 

1 BECHER = 200 ml

1 Becher Sahne
1 Becher Zucker
etwas geriebene Vanilleschote 
Butteraroma
4 Eier
2 Becher Mehl
0,5 Päckchen Backpulver
125 g Butter weich plus etwas zum einfetten 
1 Becher Zucker
0,5 Becher Sahne
2 EL Honig
2 Becher Mandeln gehobelt

Den Backofen auf 160° Umluft vorheizen. Das Backblech einfetten.
  • Sahne, Zucker, Vanillezucker , Aroma und Eier verrühren.
  • Mehl und Backpulver unterrühren.
  • Den Teig auf das Backblech streichen.
  • Im Backofen auf der mittleren Schien 10 Minuten goldgelb backen.
  • Inzwischen die Butter mit dem Zucker, dem Honig und der Sahne verrühren. Die Mandelblättchen unterheben.
  • Die Masse gleichmäßig auf den vorgebackenen Teigboden geben. Nochmals für 10 - 15 Minuten in den Ofen geben und fertigbacken.


Et voila, fertig ist ein saftiger, leckerer, herrlich duftender Sonntagskuchen, den man natürlich prima auch an jedem anderen Tag der Woche verspeisen kann :)

In diesem Sinne, macht es euch noch nett, 

süsse Träume, Eure Vera 

P.S.: Für alle die es interessiert, mit welcher Küchenmaschine ich meine Leckereien zaubere, gibt es hier mehr Infos, ich bin sehr zufrieden mit der Maschine, hat ordentlich Power und erledigt ihren Job sehr ordentlich. 



Samstag, 1. Juli 2017

Kirschstreusel mit Vanillepudding und Marzipan

Wir hatten mal wieder das Bedürfnis nach Streuseln, welches sich öfter mal einstellt, wenn das Wetter draussen eher herbstlich ist. Kirschen sollten es diesmal werden, nachdem wir in letzter Zeit soviel mit Beeren aller Art gebacken hat.

Das Rezept ist ein abgewandelte Variante meines allseits beliebten Pudding-Streuselkuchens, Streuselkuchen ist einfach so vielfältig in der Zubereitung.




Und dann geht's auch schon los:

Zutaten:

Für den Teig und die Streusel:
  • 225  Butter                 
  • 150  Marzipan-Rohmasse 
  • 100  + 1 EL Zucker 
  • 400  Mehl 
  • etwas geriebene Vanilleschote               
  • 1   Ei (Größe M) 
Für die Füllung:

  • 2 Gläser Sauerkirschen (á 720ml)
  • 2 Päckchen Vanillepudding

Zubereitung:

  1. Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen. Marzipan grob raspeln. Marzipan, 100 g Zucker, Mehl, Vanilleschote, Ei und Butter mit den Knethaken des Handrührgerätes zu Streusel verkneten. Eine Springform (26 cm Ø) fetten. Ca. 2/3 der Streusel in die Form geben, zu einem flachen Boden drücken, dabei einen Rand hochziehen.
  2. Kirschen abtropfen lassen, Saft dabei abfangen und 1/4 Liter abmessen. 4 EL des Kirschafts, 1 EL Zucker und Puddingpulver verrühren. Restlichen Saft aufkochen, Puddingpulver einrühren, nochmals aufkochen. Dann die Kirschen unterheben. Kirschmasse auf dem Teigboden verteilen.
  3. Das zweite Päckchen Vanillepudding nach Packungsanweisung zubereiten und auf der Kirschmasse verteilen.
  4. Die restlichen Streusel darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) auf der unteren Schiene 30-40 Minuten backen.
  5. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Warm schmeckt der Kuchen gut, richtig lecker finde ich ihn allerdings erst nach einem Tag gut durchgekühlt, für Feierlichkeiten empfehle ich daher die Zubereitung einen Tag im Voraus.

Für den Kuchen habe ich übrigens die Backform benutzt, die unten verlinkt ist, sie ist auslaufsicher und einfach in der Handhabung. 

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende trotz des Regens,

Süsse Träume, Eure Vera




Sonntag, 21. Mai 2017

Bounty Kuchen.. oder ein Stück Fernweh auf dem Teller

Kokos verbinde ich immer ganz automatisch mit Fernweh, Sonne, Strand und Meer und Palmen. Und wenn man das alles in einem Stück Kuchen vereinen kann, ist das doch einfach nur perfekt.


Es sollte mal wieder was für meinen Liebsten geben, er ist ein totaler Kokos Liebhaber, und nachdem ich für ihn im letzten Jahr auch schon den durchgedrehten Bounty Kuchen und die Raffaello Cupcakes   gebacken habe, sollte es wieder mal eine neue Variante vom Kokosglück geben.


Dieser Kuchen schmeckt wirklich fast wie Bounty, unglaublich aber wahr. Also, ran an die Backschüssel für alle, die genauso auf Kokos stehen wie mein Liebster.


Hier kommt das Rezept für ein Blech:


Für den Teig

200 g Mehl
200 g Zucker
200 g weiche Butter
4 Eier
4 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver

Für den Belag

500 ml Milch
6 EL Grieß
200 g Butter
200 g Zucker
200 g Kokosraspeln
Vollmilchkuvertüre

Zubereitung:
Butter und Zucker  mit dem Rührbesen den Mixers schaumig schlagen. Eier nacheinander hinzugeben und unterrühren. Mehl, Kakao und Backpulver erst sieben, dann mischen und ebenfalls unter den Teig rühren bis er eine homogene Masse ergibt.

Backblech mit Backpapier auskleiden und den Teig auf das Blech geben und gleichmässig verteilen. 

Teig bei 175°C Umluft ca. 30 Minuten backen. Für die Kokosschicht Milch aufkochen, den Gries einrühren und die Masse kochen lassen, bis sie ähnlich fest wie Pudding ist.

Butter, Zucker und Kokosraspeln gut unterrühren. Die Creme auf den ausgekühlten Boden streichen und gut verteilen, so dass es keine Unebenheiten gibt. Kühl stellen, damit die Masse fest wird.

Zum Schluss nur noch die Schokolade im Wasserbad schmelzen und über den Kuchen geben. Nach Belieben noch mit Kokosraspeln dekorieren, ich finde das sieht einfach hübscher aus.

Man kann den Kuchen sofort essen, meiner Meinung nach schmeckt er aber besser, wenn er einen Tag durchgezogen ist. Ich würde also empfehlen, ihn einen Tag im voraus zuzubereiten.



Ich wünsche euch noch einen tollen Sonntag, geniesst das sommerliche Wetter,

Süsse Träume, Eure Vera

Montag, 17. April 2017

Himbeer-Schoko-Cupcakes oder Himbeere küsst Schokolade



Und weil Ostern ja bekanntlich nicht nur aus einem Tag besteht,habe ich für Ostermontag auch noch etwas leckeres gebacken, leckere Schoko-Cupcakes mit Himbeer-Frosting, was passt besser zusammen. Die gab es dann bei der Familie des Liebsten, wo wir am Ostermontag eingeladen waren. 

Hier kommt das Rezept: 

Zutaten (für 12 Stück)

Teig:

150 g Vollmilchschokolade
125 g Butter
200 g Zucker
etwas geriebene Vanilleschote
eine Prise Salz
3 Eier (Gr. M)
200 g Mehl
1 TL Backpulver
Frosting:
150 gr Himbeeren
200 gr weiche Butter
225 gr Frischkäse
125 gr Puderzucker
etwas geriebene Vanilleschote
Zubereitung:
Je 2 Papierbackförmchen ineinander in die Mulden eines Muffinbleches (12 Mulden) setzen. Ofen vorheizen (E-Herd: 200°C/Umluft: 180 °C/Gas: s. Hersteller).

150 g Schokolade grob hacken.Mit Butter im heißen Wasserbad bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. In eine Rührschüssel geben und etwas abkühlen lassen. Zucker, Vanillezucker, 1 Prise Salz und Eier zugeben und verrühren. Mehl und Backpulver mischen und kurz unterrühren.Teig in die Förmchen verteilen. Im heißen Ofen 20–25 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Himbeeren evtl. kurz waschen und vorsichtig trocken tupfen. 200 gr weiche Butter mit dem Frischkäse gut verrühren, anschließend den Puderzucker unterrühren, bis die Masse die gewünschte Konsistenz erreicht hat. Die Himbeeren pürieren, nach Bedarf durch ein Sieb geben und vorsichtig unter die Masse heben.
Die Creme in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen.
Auf jeden Muffin einen Tuff spritzen. Kurz vorm Servieren mit je 1 Himbeere oder Deko nach Wahl verzieren. Ich habe mich entsprechend des Anlasses für eine österliche Schokoladendekoration entschieden.






Euch und euren lieben noch einen schönen Ostermontag,

süsse Träume, Eure Vera


Sonntag, 16. April 2017

Marzipan-Nuss-Blume oder Hefezopf zu Ostern mal anders.

Zu Ostern gehört natürlich ein Hefezopf, ich habe mich diesmal für die Marzipan Variante in Form der Hefeblume entschieden,die wollte  ich sowieso schon lange mal wieder machen, und Marzipan geht sowieso immer. Hefeteig ist auch gar keine Kunst, wenn man einige Dinge beachtet. 


Zutaten

Für den Teig:

500 gr Mehl, 250 ml Milch, 50 g Zucker, 80 gr zerlassene Butter, Abrieb einer Zitrone, 1 Packung Trockenhefe

Für die Füllung:

200 gr Marzipan

150 gr gemahlene Mandeln

50 gr gehackte Mandeln

2 El Zucker

2 Eiweiss

2 El Rum

zum Bestreichen: 

1 Eigelb + 2 EL Milch


Zubereitung:

1. Mehl und Trockenhefe gut miteinander vermengen. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine mit Zucker, Butter, Salz sowie Abrieb einer Zitrone zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen. Ich schalte hierfür immer den Backofen auf 100 Grad und lass den Teig darin 45-60 Minuten gehen. 


2. Für die Füllung das Marzipan in kleine Stücke zupfen und gemeinsam mit den restlichen Zutaten zu einer homogenen Masse verrühren. 


3. Hefeteig nochmals kurz verkneten und in vier gleich große Stücke teilen. Die Teigstücke zu gleichmäßigen Kreisen (à ca. 25 cm) ausrollen. Ich habe als Hilfe einen grossen Teller aufgelegt und den restlichen Teig abgeschnitten, so habe ich schöne gleichmässige Kreise bekommen. 


4. Auf den ersten Kreis 1/3 der Füllung gleichmässig verstreichen und zum Rand 1 cm freilassen. Mit dem 2. und 3. Kreis ebenso verfahren, zum Schluss mit dem vierten Kreis das Ganze zudecken.


5. In die Kreismitte ein Glas stellen und von der Mitte aus die Hefeblume in 16 gleichmäßige Stücke teilen. Immer zwei nebeneinanderliegende Teigstränge in die entgegengesetzte Richtung verdrehen. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.


6. Eigelb und 2 EL Milch verquirlen. Hefeblume damit bestreichen und im vorgeheizten Backofen (180°C) ca. 25 Minuten backen.




 


Es weht ein wunderbarer Duft durchs Haus, Ostern kann kommen. 


Diese leckere Rezept gab es letztes Jahr schonmal in Kranzform mit Pistazien oben drauf, auch ein leckere Variante. 


Ich wünsche euch und euren Lieben schöne Feiertage, lasst es euch gutgehen und geniesst die Zeit mit euren Liebsten, 


Süsse Träume, Eure Vera 



Sonntag, 4. Dezember 2016

Ein Klassiker in der Plätzchendose: Kokosmakronen

Unglaublich aber wahr, ich habe noch nie Kokosmakronen. Was wohl daran liegen mag, dass ich kein besonders grosser Kokosfan bin.

Wie es der Zufall will, hat es mich dieses Jahr aber doch dazu geführt welche zu backen und siehe da, sie schmecken einfach köstlich.

Weswegen ich auch gleich dieses köstliche Rezept mit euch teilen möchte.

Zutaten:

300 gr Marzipan
3 Eiweiss
300 gr Kokosraspel
150 gr Puderzucker
Inhalt einer Vanilleschote
Saft einer Zitrone (Bio)

Zubereitung:

Marzipan klein würfeln. Eiweiss steif schlagen. Puderzucker, Zitronensaft und Inhalt einer Vanilleschote unterheben. Marzipan, Kokosraspel zu einer geschmeidigen Masse unterheben.

Kleine Kugeln formen und auf dem Backblech platzieren. Die Kokosmakronen werden für ca. 15 Minuten bei 160 Grad Umluft gebacken.

Definitiv ein Klassiker,der zukünftig regelmässig den Weg in meine Plätzchendose finden wird.





Ich wünsche euch noch einen schönen Advent,

süsse Träume, Eure Vera

Samstag, 3. Dezember 2016

Advent, Advent.... leckere Zimtschnecken Plätzchen

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit, das seht ihr doch sicherlich genauso.

Ich habe gestern und heute den ersten Plätzchenmarathon gestartet und hier kommen die Rezepte dazu.

Als erstes möchte ich euch die traumhaft leckeren Zimtschnecken Plätzchen vorstellen, die ich bei der lieben Sarah vom Knusperstübchen entdeckt habe. Ich liebe Zimt ja sehr, besonders in der Adventszeit, so dass es direkt fest stand, dass die Plätzchen mit in die Plätzchendose müssen.

Frisch aus dem Ofen schmecken sie gar nicht mal so doll, aber wenn sie erstmal ausgekühlt sind, holy moly, ein Geschmacksexplosion auf der Zunge. Nachbacken nur wärmstens zu empfehlen :)

Hier kommt das Rezept, welches ich für mich leicht abgewandelt habe.

 Für den Teig:

250 gr Mehl
100 gr gemahlene Mandeln
50 gr brauner Zucker
1 EL Zimt
180 gr Butter
180 gr Frischkäse

Für die Füllung:
120 gr brauner Zucker
2 EL Zimt
5 EL weiche Butter

Zutaten für den Teig in eine Schüssel geben und verkneten, wenn er zu klebrig ist, etwas mehr Mehl hinzugeben.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 2h oder über Nacht kühlen. Teig in vier Teile teilen.

Zucker und Zimt mischen. Teig jeweils auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen. 1 EL weiche Butter auf den kompletten Teig verteilen. Zucker-Zimt über den Teig streuen, leicht andrücken und den Teig der Länge nach (wie Zimtschnecken) einrollen. Teigrolle zusammendrücken, nochmals in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im TK kühlen, je fester der Teig ist, desto besser lassen sich die Scheiben abschneiden. Etwas Zucker-Zimt übrig behalten.

Teigrolle zuerst durch die Butter rollen, danach durch die Zucker-Zimt-Mischung. Teigrolle in 5mm dicke Scheiben schneiden und aufs Backpapier legen. Es ist wichtig darauf zu achten, dass die Plätzchen gleich dick sind, weil sie sonst unterschiedlich schnell braun werden. (Im Zweifelsfall stellt ihr euren Hund daneben, der Laut gibt,wenn die Plätzchen zu braun werden).



 Im Ofen bei 180°C Umluft ca. 10 Minuten backen, komplett auskühlen lassen und erst dann in Plätzchendosen füllen




Wie gesagt, komplett ausgekühlt schmecken sie am besten. Schöne Adventszeit euch noch.