Posts mit dem Label Torte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Torte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 20. September 2015

Pink Ombre Cake - ein Traum in pink für eine Prinzessin

Meine kleine Schwester hat letzte Woche geheiratet. Es war eigentlich ziemlich schnell klar, was es werden sollte. Ganz viel rosa. und pink. und fluffig. einfach eine richtige Prinzessinnentorte. Die ist es dann auch im wahrsten Sinne des Wortes geworden.


Ich habe mich für den Pink Ombre Cake entschieden, weil der einfach alle Eigenschaften vereinigt, die ich mir für dieses Ergebnis gewünscht habe.

Ich muss sagen, dass das Ergebnis richtig gut geworden ist, auch geschmacklich hätte es besser nicht sein können, ich bin wirklich sehr zufrieden damit. Insgesamt war es auch weniger aufwendig, als ich gedacht habe, es war das erste Mal, dass ich so eine Art Torte gemacht habe, so dass ich sie sicherlich in mein Programm aufnehmen werde.

Kommen wir jetzt zur Zubereitung:

Zutaten für ca. 12 Stücke:

für den Teig:
300 gr weiche Butter
280 gr Zucker
6 Eier (M)
50 ml Buttermilch
2 gestrichene Tl Backpulver
220 gr Mehl
100 gr Speisestärke 
rosa & rote Lebensmittelfarbe (ich habe die von Wilton genommen)

für die Füllung: 
150 gr. Johannisbeer-Fruchtaufstrich

für das Frosting:
300 gr weiche Butter 
300 gr Puderzucker
170 gr Joghurt
rosa & rote Lebensmittelfarbe (ich habe die von Wilton genommen)
rosa & pinke Zuckerperlen (ich hab meine bei Xenos gekauft, da gibt es die in allen erdenklichen Farben)

2 Springformen (18 cm Durchmesser)
Frischhaltefolie
Spritzbeutel mit Rosentülle (12 mm)

Zubereitung:

 1. Für den Teig 300 g Butter und Zucker mit den Schneebesen des Rührgeräts ca. 5 Minuten schaumig rühren. Erst nach und nach Eier, dann Buttermilch unterrühren. Backpulver, 220 g Mehl und Stärke mischen, kurz unterrühren. Teig vierteln und auf vier Schüsseln verteilen. Alle Teige mit der Speisefarbe in verschiedene Rosatöne einfärben – von Zart- über Hellrosa bis Pink.

2. Backofen vorheizen (E-Herd: 175 °C/Umluft: 150 °C/Gas: s. Hersteller). Zwei Spring­formen (à ca. 18 cm Ø) fetten und mit Mehl ausstäuben. Je 1 Teigportion in die Springformen geben, glatt streichen. Beide Formen auf ein Backblech stellen. Im Ofen 25–30 Minuten backen.

3. Kuchenböden in den Formen etwas abkühlen lassen, dann herauslösen. Böden vollständig auskühlen lassen. Springformen säubern, wieder fetten, mit Mehl ausstäuben, die beiden restlichen Teige einfüllen, glatt streichen und im Ofen wie in Punkt 2 beschrieben backen. Abkühlen lassen, aus den Formen lösen und auch auskühlen lassen.

4. Alle Böden evtl. auf der Oberfläche leicht begradigen. Für die Füllung Fruchtaufstrich auf drei  der eingefärbten Böden verstreichen. Die Böden von kräftig pink nach hell aufeinandersetzen, mit dem hellsten Boden abschließen. Torte mit Frischhaltefolie abdecken, ca. 4 Stunden kalt stellen. (Schritte 1-4 habe ich bereits am Vortag erledigt und die Torte dann mit Frischhaltefolie abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank gestellt.)

5. Für das Frosting Butter und Puder­zucker mit den Schneebesen des Rührgeräts ca. 6 Minuten schaumig rühren. Joghurt zum Schluss esslöffelweise unterschlagen. Creme entsprechend wieder auf 4 Schalen verteilen und nach belieben unterschiedlich einfärben.  Torte rundherum mit etwas Creme dünn einstreichen, Rest Creme in einen Spritzbeutel mit Rosentülle füllen. Torte von unten nach oben mit Rosen verzieren, nach Belieben sind auch andere Muster (Wellen o.ä.) möglich. Ich habe zum Abschluss die Rosen noch mit rosa und pinken Zuckerperlen dekoriert. Anschließend 1–2 Stunden kalt stellen. Hält gekühlt 3–4 Tage.

Ich wünsche euch ganz viel Spass beim Nachbacken, ich lasse jetzt nur noch Fotos sprechen,  
süsse Träume, Eure Vera











































Sonntag, 5. April 2015

Schokomousse-Torte mit Himbeeren - Frohe Ostern!!

Für Ostern stand ziemlich schnell fest, was ich wollte, ich wollte Schokolade und ich wollte Himbeeren, so dass ich beim durchblättern meiner Zeitschriften (Lecker bakery special 1/2012) ziemlich schnell für dieses Rezept entschieden habe. Ein Traum aus Schokolade und Himbeeren, perfekt für das Kaffee trinken am Ostersonntag mit den Liebsten.

Zutaten für 16–18 Stücke:

300 g + 200 g + 100 g Zartbitterschokolade
400 g + 100 g Schlagsahne
Öl für die Tortenplatte
100 g Löffelbiskuits + 4 Stück extra
25 g Butter
500 g Mascarpone
300 g Magerquark
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Himbeeren
25 g Kokosfett (z. B. Palmin)
1 großer Gefrierbeutel

Zubereitung:

1.
Die Schokoladensahne evtl. am Vortag zubereiten: 300 g Schokolade in Stücke brechen. 400 g Sahne erhitzen. Schokolade darin unter Rühren schmelzen. In zwei hohe Rührbecher füllen und zugedeckt 5–6 Stunden, besser über Nacht, kalt stellen.

2.
Eine Tortenplatte mit etwas Öl bestreichen und den Formrand einer Spring­form (26 cm Ø) daraufsetzen. Löffelbiskuits in den Gefrierbeutel geben und mit einer Kuchenrolle zerbröseln. 200 g Schokolade in Stücke brechen. Mit der Butter im heißen Wasserbad schmelzen. Mit den Löffelbiskuits mischen. Die Masse in den Formrand verteilen und als Boden andrücken. Ca. 1 1⁄2 Stunden kalt stellen.

3.
Mascarpone, Quark, Zucker und Vanillezucker mit den Schneebesen des Rührgeräts verrühren. Himbeeren verlesen, evtl. waschen und abtropfen lassen. Schokoladensahne mit den Schneebesen des Rührgeräts kurz aufschlagen.

4.
Etwas Mascarponecreme auf dem Boden verteilen. Hälfte Himbeeren locker darauf verteilen. Rest Mascarponecreme und Schokoladensahne esslöffelweise darauf verteilen. Restliche Himbeeren immer wieder zwischen die Creme verteilen. Ich habe zwischen den Cremeschichten noch 4 zerbröselte Löffelbisquits verteilt. Oberfläche glatt streichen. Torte ca. 2 Stunden kalt stellen.

5.
Für den Guss 100 g Schokolade in Stücke brechen. 100 g Sahne, Schokolade und Kokosfett in einem kleinen Topf unter Rühren bei schwacher Hitze schmelzen. Vom Herd nehmen und 20–30 Minuten abkühlen lassen. Torte aus dem Formrand lösen. Guss gleichmäßig darüber verteilen. Ca. 1 Stunde kalt stellen.

Ich wünsche euch frohe Ostern, lasst es euch gut gehen und genießt die Zeit mit euren Liebsten,

süße Träume, Eure Vera

Mittwoch, 26. Juni 2013

Marzipantorte mit Himbeer-Sahne-Füllung oder Alles Gute zum 1. Geburtstag Little Miss Sunshine


Besser spät als nie kommt jetzt der Post zur Marzipantorte :) Irgendwie war ich die letzten Wochen viel zu beschäftigt, so dass ich gar nicht dazu gekommen bin, diesen Post fertig zu stellen. Jetzt ist es endlich soweit :)



Für die Tochter einer lieben Freundin habe ich eine Torte zum 1. Geburtstag gemacht, das hat wirklich sehr viel Spass gemacht. 

Für den Boden habe ich diesen hier backen, der ist einfach so lecker, den kann man auch wunderbar pur essen Boden Himbeertorte.

Den Boden am besten einige Stunden (oder einen Tag) vorher backen, dann lässt er sich besser durchschneiden und weiterverarbeiten.

Da eine fruchtige Füllung gewünscht wurde, habe ich mich für diese hier entschieden Himbeer-Sahne-Füllung

Diese Füllung ist wunderbar fruchtig und trotz Sahne nicht zu mächtig, einfach toll auch an warmen Sommertagen.

Achtung: Diese Füllung ist relativ zeitaufwendig, da zwischendurch immer wieder gekühlt werden muss. Also besser etwas früher anfangen, die Füllung lässt sich auch gut schon einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

Die Tortenböden mit der Füllung einstreichen und einige Stunden kalt stellen.

Ich habe die Torte dann dünn mit Buttercreme eingestrichen, um einen glatten Untergrund für das Marzipan zu schaffen, alternativ kann man hier auch Ganache nehmen.

Die Torte muss dann wieder einige Zeit kalt gestellt werden, bis die Oberfläche leicht gehärtet ist.

Für die Marzipandecke habe ich 500 gr Marzipan mit 200 gr Puderzucker und etwas Lebensmittelfarbe verknetet und dieses auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ausgerollt.

Hierbei muss man besonders darauf achten, dass das Marzipan nicht zu sehr klebt, dann lässt es sich wunderbar ausrollen. Es ist also wichtig, dass man reichlich Puderzucker einknetet, das geht zwar ganz schön in die Arme, lohnt sich aber definitiv, da es die weitere Verarbeitung wesentlich erleichtert! :)

Die Marzipandecke wird dann vorsichtig über die Torte gelegt und vorsichtig glatt gestrichen.

Anschließend wird die Torte noch nach Belieben dekoriert. Die Deko für diese Torte habe ich bereits einige Tage vorab angefertigt, da auch das einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Hierfür hab ich wiederum 250 gr Marzipan mit ca. 125 gr Puderzucker verknetet, die entsprechenden Mengen jeweils solange mit Lebensmittelfarbe bearbeitet, bis ich die gewünschten Farben habe. Zum Einfärben habe ich übrigens die Pastenfarben von Wilton benutzt, die sind einfach die Besten, total ergiebig und farbintensiv.

Danach hab ich dann die entsprechenden Blüten und Buchstaben ausgestochen, das hat wirklich viel Spass gemacht :)



Das hier ist dann das fertige Ergebnis gewesen, was trotz hohen Temperaturen und relativ langer Autofahrt heil und unbeschadet am Zielort angekommen ist :) Gott sei dank, da war ich wirklich erleichtert :)

Die Torte kam auch sehr gut an, und hat allen gut geschmeckt, das freut einen dann natürlich immer ganz besonders :)

Mein Fazit: Ich werde zukünftig Torten nur noch mit Marzipan überziehen, nie wieder mit Fondant. Lässt sich geschmacklich echt gar nicht vergleichen, Marzipan ist einfach viel viel leckerer :) Ich fand das Marzipan jetzt auch nicht schwieriger zu verarbeiten, so dass es bei mir künftig nur noch mit Marzipan überzogene Torten geben wird :)

Jetzt noch ein paar Fotos, einige weitere werden hoffentlich die Tage noch nachkommen...







Ich wünsche euch noch eine schöne Woche,

süsse Träume, eure Vera



Dienstag, 14. Mai 2013

herzige Himbeertorte oder fruchtiges Sonntagssüss zum Muttertag

Schon lange vor dem Muttertag habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was ich backe werde, für diesen Tag sollte natürlich etwas besonderes auf den Kaffeetisch kommen. Meine Mama hatte sich eine leichte Torte gewünscht, diesem Wunsch bin ich auch gerne nachgekommen.

Ich habe mich für die Himbeertorte von Enie entschieden, sie vereint alle Eigenschaften, die ich mir für die Torte gewünscht habe, fruchtig, leicht und natürlich in Herzform, das musste einfach sein zum Muttertag. 

Ich habe das Rezept für mich leicht abgewandelt und das hier ist dabei rausgekommen: 




Zutaten für 1 Herztorte (Springform 26 cm)
Rührteig:
200 gr Zucker
etwas geriebene Vanilleschote
250 gr weiche Butter
6 Eier (M)
6 El Milch
300 gr Mehl
3 Tl Backpulver

Für die Füllung:
400 gr Himbeeren (ich hab TK-Himbeeren genommen)
100 gr Honig
400 gr Magerquark
300 gr Schmand

Für die Dekoration:
150 gr Himbeeren 
Zucker- oder Schokoherzen nach Belieben, ich habe aus rotem Marzipan Herzen ausgeschnitten




Zunächst in einer Schüssel den Zucker mit der Vanilleschote, der weichen Butter, den Eier und der Milch gut verrühren. Danach das Mehl mit dem Backpulver vermischen, beides sieben und zu der restlichen Masse geben. Alles miteinander ca. 2 Minuten auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verrühren. 

Backform gut einfetten, Teig einfüllen und glatt streichen. Auf einem Kuchenrost bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für  ca. 30 Minuten backen. (Umluft 160 Grad 40 Minuten)

Kuchen nach dem Backen ca. 10 Minuten abkühlen lassen, vorsichtig aus der Form lösen und komplett erkalten lassen. Den Kuchen waagerecht in 3 Böden durchschneiden. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen, Springformrand darum legen. 

Himbeeren im Mixer pürieren und anschließend mit dem Honig verrühren. Quark und Schmand glatt rühren, Himbeer-Honig-Masse unterziehen. 

Anschließend 1/3 der Creme auf den unteren Boden streichen. Den mittleren Boden aufsetzen und mit einem weiteren Drittel der Creme bestreichen. Den oberen Boden auflegen und vorsichtig andrücken. Die Oberfläche der Torte mit Himbeercreme bestreichen, etwas Creme für den Rand überlassen.

Torte ca. 1 Stunde (besser länger bzw. über Nacht) kaltstellen, Springformrand lösen und Torte am Rand einstreichen. Torte nach Belieben mit Himbeeren und Zucker- oder Schokoherzen verzieren. Ich habe für die Deko Herzen aus Marzipan ausgeschnitten und auf der Torte und am Rand dekoriert.

Die Torte der liebsten Mama überreichen und gemeinsam schmecken lassen. Fertig :) 











Ich wünsche euch noch eine wundervolle Woche, 

süsse Träume, eure Vera 

Montag, 22. April 2013

Regenbogen-Torte die Zweite... oder meine erste Motiv-Torte

Ich wurde gebeten für die Kommunion des Sohnes einer Bekannten eine schöne Torte zu machen, einzige Voraussetzung war, dass es eine Regenbogentorte sein sollte und die Deko halt zum Thema Kommunion passen sollte. Ich durfte also meiner Fantasie (fast) freien Lauf lassen, sowas liebe ich ja :)

Nach vielen Tagen der Planung, des Pläne verwerfens und alles wieder neu Planens, habe ich mich dann für folgendes entschieden: Es sollte eine Regenbogentorte in Buchform werden, gefüllt mit Vanille-Creme, aussen mit Buttercreme überzogen, darüber dann das Fondant. :)

Was es letztlich geworden ist? Seht selbst :)

Begonnen hat es damit, dass ich einige Tage zuvor den Fondant für die Torte zubereitet habe. Das hab ich nach dem Rezept der Tortentante gemacht, das hat auch super geklappt, nachdem ich dann endlich mal alle Zutaten zusammen getragen hatte, was gar nicht so einfach war ;)

Zutaten Rollfondant
1 Pck. gemahlene Gelatine (9 gr)
60 ml Wasser
120 ml bzw. 170 gr Glukosesirup oder anderen Zuckersirup (den von Grafschafter hab ich nirgendwo bekommen, also hab ich Honig genommen, nachdem ich vergeblich versucht hatte, Glucosesirup selbst zu machen ;) )
10 ml Glycerin
1/2 Tl Zitronensäure oder einige Tropfen Butter-Vanille-Aroma (für den Geschmack)
1/2 Tl Salz (5 gr)
1000 gr Puderzucker, gesiebt 

Palmin soft (nach Bedarf)

Zunächst die Gelatine in einem Glasschälchen in den 60 ml Wasser einweichen und ca. 10 Minuten quellen lassen, danach in der Mikrowelle oder im heissen Wasserbad vorsichtig auflösen.

Anschließend den Sirup, das Glycerin, die Zitronensäure (oder das Butter-Vanille-Aroma) und das Salz unterrühren.

Jetzt werden 250 gr des Puderzuckers in eine grosse Schüssel gesiebt, in die Mitte eine Kuhle machen und die Gelatine-Mischung hineingeben.

Mit dem Knethaken der Küchenmaschine wird die Masse nun miteinander verknetet. Nach und nach weitere 500 gr des Puderzuckers unterkneten.

Wenn alles gut miteinander vermengt ist, die restlichen 250 gr Puderzucker auf die Arbeitsfläche sieben und die bereits geknetete Masse einarbeiten. Hierfür ist einiges an Muskelkraft erforderlich.

Da der Fondant jetzt noch sehr klebrig ist, die Hände anfangs und zwischendurch immer wieder mit Palmin Soft einreiben, damit ihr die Masse ordentlich verkneten könnt, ohne dass alles an den Fingern oder sonst wo kleben bleibt.

Wenn ihr den Puderzucker komplett verarbeitet habt, den Fondant zu einer Kugel formen und nochmal mit Palmin einreiben. Jetzt wird er in einen Gefrierbeutel o.ä. luftdicht verpackt und kommt für eine Nacht in den Kühlschrank.

Vor dem Ausrollen muss der Fondant dann noch einmal gründlich durchgeknetet werden, bevor er weiter verarbeitet werden kann, hierfür auch wieder die Hände mit Palmin einreiben. Anfangs ist der Fondant oft noch etwas bröckelig, aber nach und nach wird er zu einer homogenen Masse und schön geschmeidig. Wenn  er sich leicht und fliessend kneten lässt, ist er zum ausrollen bereit.

Jetzt kann der Fondant nach Bedarf mit Pastenfarbe z.B. von Wilton einfärben und ausrollen. Das klappt am besten, wenn man die Arbeitsfläche vorher mit etwas Maisstärke oder Puderzucker abpudert.

Der Fondant kann mindestens 6 Monate im Kühlschrank gelagert werden, vor der Verarbeitung sollte man jedoch genügend Zeit einplanen, damit er wieder auf Zimmertemperatur kommen kann.

Insgesamt hab ich dann 2 weitere Tage an der Torte gearbeitet, am ersten Tag ging es los mit dem backen der Böden.

Die habe ich nach dem Rezept hier gebacken, das hat sich ja Ostern schon gut bewährt. Regenbogentorte

Ich habe lediglich die Mengen verdoppelt, da ich ja eine große rechteckige Torte backen wollte.

Diesmal habe ich die Böden auch mit der Pastenfarbe von Wilton eingefärbt, die kann ich nur empfehlen, ist sehr ergiebig und macht wirklich tolle, intensive Farben!!

Gebacken habe ich die Böden in einem rechteckigen Backrahmen, meiner ist stufenlos größenverstellbar, ich hatte mich für eine Größe von 30 x 25 cm entschieden.

Einfach ein Backpapier auf einem Backblech auslegen, den Backrahmen in der gewünschten Größe aufstellen und den Teig hineingeben.

Da die Böden relativ dünn waren, habe ich sie dann bei 180 Grad Umluft für 9 Minuten gebacken.

Die Böden so nacheinander backen und gut auskühlen lassen, danach können sie mit der gewünschten Füllung bestrichen werden.

Aus Zeitgründen habe ich mich diesmal ausnahmsweise für ein Fertigprodukt entschieden, habe für die Füllung die Tortencreme von Ruf verwendet, diese habe ich mit geriebener Vanilleschote noch verfeinert. So bekam die Füllung eine zarte Vanillenote, war jedoch nicht zu intensiv im Geschmack.


Anschließend wurde die gesamte Torte mit einer Buttercreme ummantelt, diese dient als Grundlage für das Fondant.

Die Buttercreme habe ich nach dem Rezept der Tortentante zubereitet, das hat auch auch super geklappt :)

Zutaten Buttercreme
320 gr Palmin soft
120 ml lauwarme Milch
3 EL Schlagcremepulver - steht als Sahneersatz bei den Backzutaten, meins war von RUF
900 gr Puderzucker, gesiebt
Butter-Vanille-Aroma, nach Geschmack 



Zunächst alle Zutaten -bis auf den Puderzucker- ca . 2 Minuten in der Küchenmaschine vermischen. Anschließend nach und nach den Puderzucker hinzugeben und kräftig schlagen.

Je länger die Creme aufgeschlagen wird, desto cremiger wird sie, bei mir lief die Maschine ca. 5 Minuten.

Die fertige Buttercreme mit dann mit einer Palette oder einem Spachtel auf die Torte aufgetragen, hierbei darauf auch, dass alle Ritzen mit Buttercreme gefüllt werden und die Torte glatt verputzt wird.

Ich bin zum Schluss nochmal mit einem heissen trockenen (!!) Messer über die Buttercreme gegangen, dadurch ist die Fläche noch etwas glatter geworden.

Je glatter die Fläche ist, umso leichter ist es später das Fondant drüber zu legen.


Jetzt kommt die Torten für eine Nacht -oder wenigstens einige Stunden- in den Kühlschrank. Die Buttercreme bildet zunehmend eine Art Kruste, wenn sie fest ist, kann der Fondant aufgelegt werden.

Am nächsten Tag habe ich dann den vorbereiteten Fondant eingefärbt, ich wollte eine hellblaue Decke haben, also habe ich ein wenig von der blauen Lebensmittelfarbe genommen und diese mit Einmalhandschuhen eingeknetet. Ich kann nur empfehlen mit Handschuhen zu arbeiten, da die Farben sehr intensiv färben und man ansonsten später schön bunte Hände hat :)


Vorher habe ich das Fondant nochmal gründlich mit eingefetteten Händen durchgeknetet, bis es richtig schön geschmeidig wird.

Dann kann der Fondant ausgerollt und vorsichtig über die Torte gelegt werden. Das war bei meiner Torte gar nicht so einfach, da ich eine ziemlich grosse Fläche ausrollen musste und mir der Fondant beim überlegen dann leider auch gerissen ist. Hatte ihn scheinbar zu dünn ausgerollt.

Zum ausrollen nehmt ihr am besten eine Silikonmatte, diese ausreichend mit Maisstärke oder Puderzucker ausstreuen und den Fondant dann mit einer Kunststoff- oder Silikonrolle vorsichtig ausrollen. Dabei den Fondant zwischendurch immer wieder anheben, um sicherzugehen, dass er nicht anklebt. Ggf. nochmal Stärke bzw. Puderzucker nachstreuen.


Daher sind die Ränder leider nicht so schön geworden, das seht ihr dann ja auch auf den Fotos. Ich kann nur empfehlen den Fondant gerade am Anfang lieber etwas dicker (8 mm) auszurollen, dann reisst er auch nicht so leicht.  Zudem empfiehlt es sich mit einer kleineren Torte anzufangen und nicht wie gleich mit so einem Mammut-Projekt. ;) (Fondantdecke musste auf 60 x 50 cm ausgerollt werden, das war gar nicht so einfach)

Die Decke dann mit dem Glätter und mit den Händen glätten und überschüssiges Fondant an den Rändern mit einem spitzen Messer oder Pizzaschneider abtrennen.

Anschließend kann ich die Torte nach Lust und Laune dekoriert werden, ich habe mich für einen Regenbogen und Tauben entschieden. Der Regenbogen war auch das Thema der Kommunion, insofern passt das der gut.

Zusätzlich habe ich noch das Datum und den Namen des Kindes aus schwarzem Fondant ausgestochen und mit Lebensmittelkleber aufgeklebt. Wie ich den herstelle, habe ich hier schonmal beschrieben.

Über Nacht habe ich die Torte dann an einem kühlen Ort ohne Deckel aufbewahrt, Kühlschrank ist auch möglich, falls er nicht  zu feucht ist. Das war mir jedoch zu riskant ehrlich gesagt.

Am nächsten Tag habe ich die Torte dann gut verpackt und zum Kommunionskind gebracht. Was war ich erleichtert, dass die Torte die Fahrt gut überstanden hat.

Mein Fazit: Die Anfertigung der Torte hat mir sehr viel Spass gemacht, auch wenn ich insgesamt an drei Tagen über 14 Stunden daran gearbeitet habe (ohne Planung und sonstige Vorbereitungen)

Ich bin nur momentan noch nicht so sicher, ob ich mich mit dem Geschmack des Gelatinefondants anfreunden kann, evtl. werde ich da nochmal was anderes ausprobieren. So ganz glücklich bin ich damit nicht.

Ansonsten werde ich aber sicherlich auch in Zukunft zu besonderen Anlässen eine Motivtorte anfertigen, meine grosse Leidenschaft gilt jedoch weiterhin hauptsächlich den Kuchen, Muffins und sonstigem Kleingebäck. ;) Das habe ich dieses Wochenende für mich festgestellt. :) Bin halt doch eher die Kuchenbäckerin als ne Tortentante ;)

Anbei noch ein paar Bilder von der Torte. Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche, hoffe ihr habt genauso tolles Wetter wie ich hier :)






Nachtrag:

Ich habe von der Mutter des Kommunionskindes netterweise noch ein paar Bilder zur Verfügung gestellt bekommen, daher gibt es jetzt auch noch ein Foto vom Anschnitt der Torte, vielen Dank für das Foto!!




süsse Träume, Eure Vera



Mittwoch, 3. April 2013

Ostertorte die Zweite oder Regenbogentorte mit leichter Buttercreme Füllung

Weil eine Torte ja definitiv zu wenig ist, habe ich noch eine zweite gebacken, die Regenbogentorte musste es einfach werden, die hat mich total angelacht :) Mit Zaun natürlich, wie sollte es anders sein momentan :)


Ohne viele Worte, hier das Rezept :)

Zutaten Teig (24 cm Springform)
7 Eier
350 gr Zucker
etwas geriebene Vanilleschote
350 ml Öl
200 ml Wasser
1 1/2 Pck. Backpulver
500 gr Mehl 
Lebensmittelfarbe (blau, grün, violett, rot, orange, gelb)

Zutaten Füllung:
300 gr Frischkäse (Doppelrahmstufe)
300 gr Puderzucker, gesiebt
300 gr Schlagsahne

Dekoration nach Belieben
z.B. gefärbte Kokosraspel, Ostereier, Osterhasen oder was euch gerade gefällt
35 Kinderriegel (oder andere schmale Schokoriegel, dürfen aber nicht zu schwer sein)

Dekoband

Als erstes werden die Eier mit dem Zucker und der geriebenen Vanilleschote schön schaumig geschlagen. Das dauert bei einer guten Küchenmaschine ca. 5-7 Minuten. Wenn ihr keine habt, trennt ihr die Eier und schlagt das Eigelb mit dem Zucker schaumig. Anschließend das Eiweiss steif schlagen und am Ende unterheben.

Wasser und Öl dazugeben, kurz durchrühren.

Als nächstes das Mehl mit dem Backpulver mischen, sieben und gut aber vorsichtig unterheben.

Je nachdem wieviel unterschiedliche Farben ihr wollt den Teig in separate Schüsseln aufteilen. Für den Regenbogenkuchen habe ich den Teig in blau, grün, violett, rot, orange und gelb eingefärbt.


Jetzt werden die Böden einzeln gebacken, bei 180 Grad Umluft hat es genau 12 Minuten gedauert. Stäbchenprobe nicht vergessen.

Die Böden abkühlen lassen.

Für die Creme den Frischkäse mit dem gesiebten Puderzucker 3 - 5 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen. Anschließend die Schlagsahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

Die Creme bis zum Gebrauch in den Kühlschrank stellen.

Wenn die Böden komplett abgekühlt werden, werden sie der Reihe nach aufeinandergesetzt und mit mit Creme bestrichen.


Die Torte komplett mit Creme einstreichen und die Schokoriegel aussen mit der Creme festkleben.

Zum besseren Halt nun ein Dekoband um die Torte binden.

Die Kokosflocken auf der Torte verteilen und die Torte nach Belieben dekorieren, fertig :)

Vor dem Anschneiden sollte die Torte mind. 1 Stunde in den Kühlschrank gestellt werden, damit die Creme fest werden kann.

Die Torte sorgt für grosse Begeisterung beim anschneiden, lecker ist sie noch dazu, hier noch ein paar Fotos :)







Viel Spass beim nachmachen, süsse Träume, Eure Vera




Montag, 1. April 2013

Häschen auf der grünen Wiese oder Ostertorte mit Käse-Mandarinen-Sahne-Füllung

Vor 2 Wochen hab ich ja die Piggitorte gemacht, seitdem bin ich total begeistert von den Zauntorten :) Da ich zwischenzeitlich krank war, hatte ich genug Zeit die Ostertorte für dieses Jahr zu planen :) Da die Piggitorte doch sehr mächtig war, wollte ich diesmal eine leichtere Tortenfüllung machen.

Das hier ist das Ergebnis, ich hoffe es gefällt euch :)




Los ging es diesmal mit dem Bisquitboden, den ich bereits am Abend zuvor gebacken haben. Dadurch lässt sich der Boden am Folgetage besser schneiden, da er komplett ausgekühlt ist und nicht mehr so krümelt. 

Zutaten Bisquit (24 cm Springform)
4 Eier (M)
4 El heisses Wasser
160 gr Zucker
100 gr Mehl 
60 gr Speisestärke
1/2 Tl Backpulver
etwas geriebene Vanilleschote

Zunächst die Eier trennen und das Eiweiss schaumig schlagen. Das Wasser esslöffelweise zugeben.

Sobald das Eiweiss cremig ist, Zucker und geriebene Vanilleschote nach und nach zugeben und weiter schlagen, bis die Masse schnittfest wird. 

Dann das Eigelb unterziehen. 

Mehl, Stärke und Backpulver mischen, sieben und vorsichtig unter den Eischnee heben. 

Die Masse in eine gefettete Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) etwa 35 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!!

Damit der Boden gleichmässig hochbackt, habe ich die Isoliermethode verwendet, das habe ich bei der Tortentante entdeckt. Ich habe jedoch nur den Alustreifen aussen rumgemacht, das Backpapier an den Rändern habe ich weggelassen. Hat wirklich super geklappt, bin total begeistert, wie gleichmässig der Boden hochgegangen ist. 




Den Bisquit über Nacht an einem kühlen Ort (nicht Kühlschrank) auskühlen lassen und am nächsten Tag in 2 oder 3 Böden schneiden. 

Was ich auch noch am Vortag gemacht habe ist die Modellage der Hasen. Es dauert auch einige Zeit, bis der Kleber hält, und das Marzipan ausgehärtet ist, also empfiehlt es sich, die Hasen als erstes oder auch einen Tag vorab zu modellieren. 

Für die braune Masse habe ich Marzipan mit Puderzucker und Kakao solange verknetet, bis ich den gewünschten Braunton erzielt hatte. 

Für die rosa Masse habe ich rotes Marzipan mit hellem Marzipan und Puderzucker ebenso verkneten. 

Ich kann euch gar nicht sagen, wieviel Marzipan ich verbraucht habe, das kommt immer drauf an, wie gross die Figuren werden sollen und wieviele ihr machen wollt. Ich schätze es waren bei mir ca. 250 Gramm Marzipan, ich habe allerdings insgesamt 4 Hasen modelliert. 

Die Augen sind kleine Schokokugeln, die gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt. Die Zähne bestehen aus weissen Schokoladensplittern. 

Die Hasen hab ich dann nach Lust und Laune modelliert, wie man sie eben gerade haben mag. 

Die einzelnen Teile habe ich mit Lebensmittelkleber zusammengeklebt, den habe ich einige Tage vorher angefertigt. 

Hierfür werden 120 ml abgekochtes Wasser mit 1 Tl CMC (oder Kukident extra stark Haftpulver) angerührt und über Nacht kalt gestellt. Das Rezept dafür habe ich auch bei der Tortentante gefunden. 

Den Kopf habe ich zusätzlich noch mit nem Zahnstocher befestigt, da er leider etwas zu schwer war um nur durch den Kleber zusammenzuhalten.




Am nächsten Morgen habe ich mit der Füllung weitergemacht. Hier habe ich mich für die Käse-Sahne-Mandarinen-Füllung der Tortentante entschieden. Habe das Rezept für mich leicht abgewandelt. 

Zutaten Füllung:
500 gr Magerquark
600 gr Sahne
2 kl. Dosen Mandarinen
1 Pck. gemahlene Gelatine
75 gr Zucker
1 Röhrchen Butter-Vanille-Aroma
etwas geriebene Vanilleschote

Zuerst die Mandarinen abtropfen lassen und in 1/3 der Flüssigkeit die Gelatine einweichen. 

Den Quark mit dem Zucker, der Vanilleschote und dem Butter-Vanille-Aroma cremig rühren. Die Gelatine bei kleiner Hitze auflösen und nach und nach den Quark einrühren. 

Die Sahne steif schlagen und portionsweise unter die Quarkmasse ziehen. 

 Bevor ich die Mandarinen untergehoben habe, habe ich ein 1/3 der Creme abgenommen und beiseite gestellt um damit später die Torte von aussen einzustreichen. 

Zum Schluss dann die abgetropften Mandarinen unterheben. Die Creme im Kühlschrank kalt stellen bis sie benötigt wird. 

Wenn die Creme genug ausgekühlt ist, kann man damit beginnen die Torte zusammenzusetzen. Boden und Creme abwechselt aufeinander schichten, zum Schluss die Torte mit der Sahnecreme ohne Mandarinen ummanteln. 

Die Yoguretteriegel aussen mit dem Sahnecreme festkleben, für die 24 cm Springform habe ich insgesamt 41 Yoguretteriegel benötigt. 

Vorsichtig ein Dekoband um die Torte binden, damit die Schokoriegel besseren Stand bekommen, wenn die Creme fest geworden ist, halten die Riegel auch ohne das Band. 

Schlussendlich noch die Deko anrichten, das macht immer am meisten Spass finde ich :) 

Für die grüne Wiese habe ich 125 gr Kokosflocken mit grüner Lebensmittelfarbe eingefärbt, gut wenn man flüssige Farbe hat, ansonsten funktioniert es auch wunderbar mit Pulver. 

Hierfür habe ich erst das Farbpulver mit den Kokosflocken vermischt und dann Esslöffelweise Wasser hinzugeben, bis die gewünschte Farbintensität vorhanden war. 

Danach sind die Kokosflocken etwas feucht, also muss man sie dann nochmal etwas zum trocken ausbreiten.  Ich habe sie hierfür auf einem Backblech verteilt und ca. 30 Minuten trocknen lassen. 

Danach lässt sich ein wunderbares Grasbett auf der Torte dekorieren, weitere Deko nach Lust und Laune, bei mir waren es diverse Schoko-und Marzipaneier sowie 2 der modellierten Osterhasen. 

Fertig ist die Ostertorte :) 

Anbei noch ein paar Fotos der Torte und vom Anschnitt, ich wünsche euch noch schöne Ostern und viel Spass beim Nachbacken :) 


Ostertorte


Osterhasi


Tortenstück



Kaffeetafel 

Torte nach Anschnitt


Süsse Träume, Eure Vera 

Sonntag, 17. März 2013

Eine schweinische Schlammschlacht.. oder die langersehnte Pigs-in-the-Mud-Torte (mit Himbeer-Käse-Sahne-Füllung)

Seitdem vor einigen Wochen das Bild dieser Torte im Internet rumging, ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich wollte unbedingt diese Torte backen, und dieses Wochenende ist endlich die Zeit dafür. Das Ganze ist relativ aufwendig, lasst euch aber davon nicht abschrecken, ich habe es euch mit sovielen Bildern wie möglich sehr nett anschaulich gemacht ;)

Viele Tage habe ich überlegt, wie ich das Innenleben der Torte gestalten möchte, letztlich ist das ja jedem selbst überlassen, die Möglichkeiten sind ja schier unendlich :) Letztlich habe ich mich jetzt für diese Variante entschieden, da ich eine fruchtige Füllung als Kontrast zu dem schokoladigen Äusseren haben wollte :)

Los ging es bei mir am Vorabend mit der Anfertigung der Ganache und der Schweinchen, das hat wirklich sehr viel Spass gemacht, hätte nicht gedacht, dass ich soviel Spass am modellieren haben würde.

Zutaten Schweinchen:
250 gr Marzipan
gesiebter Puderzucker nach Belieben

Ich habe für die Schweinchen 125 gr rotes Marzipan mit 125 gr hellem Marzipan verknetet, zwischendurch habe ich immer wieder Puderzucker darüber gesiebt, da sich die Marzipanmasse dann besser modellieren lässt. So habe ich ein schönes Rosa erhalten, was nicht zu hell geworden ist, was ich aber auch nicht wollte.  Natürlich kann man auch einfach helles Marzipan nehmen und dieses dann entsprechend mit Lebensmittelfarbe einfärben, das kann man machen wie man mag.



Die Schweinchen habe ich dann nach Lust und Laune modeliert, habe auch kein spezielles Modelierwerkzeug, Messer und Zahnstocher tun es auch. :)


Die fertigen Schweinchen dann auf Backpapier unter einer Tortenhaube über Nacht fest werden lassen, möglichst an einem kühlen Ort, aber nicht im Kühlschrank.



Als nächstes habe ich dann die Ganache zubereitet.

Zutaten Ganache:
200 gr süsse Sahne
400 gr Kuvertüre (nach Belieben, ich habe Vollmilchkuvertüre genommen)


Für die Ganache wird  zunächst die Schokolade klein gehackt, geraspelt oder in kleine Stücke gebrochen. Die süsse Sahne zunächst in einem Topf zum Kochen gebracht. Sie soll nur ganz kurz aufkochen, dann bitte direkt vom Herd nehmen.

Nun die heisse Sahne über die gehackte Schokolade geben, darauf achten, dass die Schokolade komplett mit Sahne bedeckt ist. Das Ganze nun 3-4 Minuten stehen lassen, je nachdem wie gross die Schokoladenstücke sind.


Danach das Ganze mit einem Schneebesen gut verrühren, bis die Sahne und die Schokolade ordentlich miteinander verbunden sind.

Nun die Masse an einem kühlen Ort über Nacht fest werden lassen. Falls man es eilig kann, kann man die Ganache auch ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Ich habe sie über Nacht im Schlafzimmer auskühlen lassen.



Am nächsten Tag werden als erstes die Böden für die Torte angefertigt, hierbei habe ich mich für dieses Rezept entschieden, da der Boden nicht zu süss ist, und somit einen schönen Kontrast zum Rest der Torte bildet.

Zutaten für den Boden (24 cm Springform)
(in Anlehnung an das Rezept von  der Tortentante)
300 gr Zucker
200 gr Mehl
100 gr Stärke
120 gr Kakao
3 TL Backpulver
2 TL Natron
75 ml Öl
300 gr Schmand
250 ml heisser Kaffee
3 Eier (L)

Den Ofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen und die Springform mit Backpapier auslegen.

Das Mehl, die Stärke, den Kakao, das Backpulver und das Natron in eine Rührschüssel sieben, den Zucker dazu geben und dann nach und nach, während die Küchenmaschine läuft, den heissen Kaffee, das Öl, die saure Sahne und zum Schluss die Eier einrühren.

Teig für den Boden



Den Teig in die Form füllen und ca. 40 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen!!

Den Boden gut auskühlen lassen.

Während der Boden auskühlt, kann man schonmal die Füllung vorbereiten. Ich habe mich für diese Füllung entschieden, weil ich eine eine fruchtige Füllung einen schönen Kontrast zu dem schokoladigen Äußeren fand.

Zutaten Himbeer-Käse-Sahne-Füllung
(in Anlehnung an das Rezept von der Tortentante)
360 gr Himbeeren (ich hatte tiefgefrorene)
150 gr Zucker
2 Packungen gemahlene Gelatine
500 gr Speisequark (20 %)
100 gr Vanillejoghurt
400 gr Schlagsahne
etwas geriebene Vanilleschote

Die gemahlene Gelatine in 7-8 EL Wasser ca. 10 Minuten einweichen.

Die Himbeeren mit dem Zucker aufkochen und anschließend 10 Minuten leicht kochen lassen. Immer wieder mal umrühren. Den Topf von der Platte ziehen und die gequollene Gelatine einrühren. Die Fruchtmasse in eine Schüssel füllen und kalt stellen.

Wenn die Masse nach einiger Zeit deutlich fester wird - bei mir hat es ne gute Stunde gedauert- den Quark und den Joghurt einrühren und die Masse wieder in den Kühlschrank stellen.

Nun die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Frucht-Quark-Masse heben -erneut kühlen weil es so schön war :)

Making of Füllung 


Die zahlreichen Wartepausen kann man wunderbar nutzen um 2-4 Maschinen Wäsche zu waschen, ein gutes Buch komplett auszulesen oder eben den Frühjahrsputz zu erledigen - soviel Wartezeit, echt unglaublich :D

Nun den Boden mit einem Kuchenmesser o. ä. in 2 oder 3 Böden teilen.

Den untersten Boden auf eine Kuchenplatte legen und einen Tortenring herum stellen.

Die Himbeer-Sahne auf dem untersten Boden verteilen und glatt streichen, die Torte kühlen, bis die Creme spürbar fester geworden ist, und den 2. Boden vorsichtig auflegen.



Den 2. Boden wiederum mit Creme bestreichen, den Deckel oben aufsetzen und vorsichtig andrücken. Wiederum kühlen bis die Creme fester geworden ist.



Einen Tortenkarton auflegen, mit einer glatten, festen Platte abdecken und mit einem Teller beschweren. Die Torte am besten über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen und fest werden lassen.

Am nächsten Tag den Tortenring entfernen und die Torte mit Ganache einstreichen.

Hierfür die Ganache mit einen Schneebesen gut durchrühren, bis sie etwas heller wird, dann ist sie bereit um weiter verarbeitet zu werden. Die Konsistenz wird dann auch sehr cremig und sie lässt sich gut verstreichen. Meine Ganache war sehr fest vorher, daher habe ich sie portionsweise kurz(!!) in die Mikro gegeben und sie dann mit dem Schneebesen aufgeschlagen.



Danach die Kitkats mit Ganache einstreichen und rundherum festkleben.



Dann schnell ein hübsches Band herumwickeln, da es ohne das Band wohl nicht dauerhaft halten wird. Ist ja doch nur Ganache und kein Kleber :) (Edit: Nach der Kühlphase haben die Kitkats übrigens doch erstaunlich gut gehalten, die Torte stand mehrere Stunden auf der Kaffeetafel und es hat sich keins selbständig gemacht ;)) Fand ich doch sehr überraschend :)

Die restliche Ganache auf die richtige Konsistenz temperieren (relativ flüssig, aber nicht zu flüssig) und oben auf dem Deckel verstreichen. Hiervon gibt es leider kein Foto, da war ich aber auch echt aufgeregt, ob das alles so klappt ;)

Als nächstes die Schweinchen in Position bringen und nett drapieren. :) Fertig :) Gäste einladen und Torte schmecken lassen :)

Insgesamt habe ich an 3 Tagen ca. 12 Stunden (mit Wartezeit) an der Torte gearbeitet, ist also schon sehr zeitintensiv. Man benötigt allein für die Ganache und die Torte eine ganze Nacht zur Kühlung. Dies lässt sich natürlich auch so timen, dass es dieselbe Nacht ist ;) Dafür muss man dann eben mit den Böden und der Füllung anfangen und danach erst die Ganache machen.

Ich würde die Torte trotz der zeitlich sehr intensiven Arbeit jederzeit wieder machen, da sie sich einfach wunderbar variieren lässt bzgl. Füllung, Böden und Deko. Die habe ich sicherlich nicht das letzte Mal gemacht ;)

Geschmacklich war sie auch sehr gut, meine Verkoster waren total begeistert :)

Zum Abschluss dieses -zugegebenermassen sehr langen. Posts noch ein paar Eindrücke in Bildern:




schweinische Ansichten


der Anschnitt



das erste Stück

ein Teil der Kaffetafel


Feuerprobe erfolgreich bestanden 

Ich wünsche euch viel Spass beim nachbacken,

süsse Träume, Eure Vera