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Samstag, 1. Juli 2017

Kirschstreusel mit Vanillepudding und Marzipan

Wir hatten mal wieder das Bedürfnis nach Streuseln, welches sich öfter mal einstellt, wenn das Wetter draussen eher herbstlich ist. Kirschen sollten es diesmal werden, nachdem wir in letzter Zeit soviel mit Beeren aller Art gebacken hat.

Das Rezept ist ein abgewandelte Variante meines allseits beliebten Pudding-Streuselkuchens, Streuselkuchen ist einfach so vielfältig in der Zubereitung.




Und dann geht's auch schon los:

Zutaten:

Für den Teig und die Streusel:
  • 225 g  Butter                 
  • 150 g  Marzipan-Rohmasse 
  • 100 g  + 1 EL Zucker 
  • 400 g  Mehl 
  • etwas geriebene Vanilleschote               
  • 1   Ei (Größe M) 
Für die Füllung:

  • 2 Gläser Sauerkirschen (á 720ml)
  • 2 Päckchen Vanillepudding

Zubereitung:

  1. Butter schmelzen, etwas abkühlen lassen. Marzipan grob raspeln. Marzipan, 100 g Zucker, Mehl, Vanilleschote, Ei und Butter mit den Knethaken des Handrührgerätes zu Streusel verkneten. Eine Springform (26 cm Ø) fetten. Ca. 2/3 der Streusel in die Form geben, zu einem flachen Boden drücken, dabei einen Rand hochziehen.
  2. Kirschen abtropfen lassen, Saft dabei abfangen und 1/4 Liter abmessen. 4 EL des Kirschafts, 1 EL Zucker und Puddingpulver verrühren. Restlichen Saft aufkochen, Puddingpulver einrühren, nochmals aufkochen. Dann die Kirschen unterheben. Kirschmasse auf dem Teigboden verteilen.
  3. Das zweite Päckchen Vanillepudding nach Packungsanweisung zubereiten und auf der Kirschmasse verteilen.
  4. Die restlichen Streusel darauf verteilen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) auf der unteren Schiene 30-40 Minuten backen.
  5. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Warm schmeckt der Kuchen gut, richtig lecker finde ich ihn allerdings erst nach einem Tag gut durchgekühlt, für Feierlichkeiten empfehle ich daher die Zubereitung einen Tag im Voraus.

Für den Kuchen habe ich übrigens die Backform benutzt, die unten verlinkt ist, sie ist auslaufsicher und einfach in der Handhabung. 

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende trotz des Regens,

Süsse Träume, Eure Vera





Sonntag, 16. April 2017

Marzipan-Nuss-Blume oder Hefezopf zu Ostern mal anders.

Zu Ostern gehört natürlich ein Hefezopf, ich habe mich diesmal für die Marzipan Variante in Form der Hefeblume entschieden,die wollte  ich sowieso schon lange mal wieder machen, und Marzipan geht sowieso immer. Hefeteig ist auch gar keine Kunst, wenn man einige Dinge beachtet. 


Zutaten

Für den Teig:

500 gr Mehl, 250 ml Milch, 50 g Zucker, 80 gr zerlassene Butter, Abrieb einer Zitrone, 1 Packung Trockenhefe

Für die Füllung:

200 gr Marzipan

150 gr gemahlene Mandeln

50 gr gehackte Mandeln

2 El Zucker

2 Eiweiss

2 El Rum

zum Bestreichen: 

1 Eigelb + 2 EL Milch


Zubereitung:

1. Mehl und Trockenhefe gut miteinander vermengen. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine mit Zucker, Butter, Salz sowie Abrieb einer Zitrone zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 60 Minuten gehen lassen. Ich schalte hierfür immer den Backofen auf 100 Grad und lass den Teig darin 45-60 Minuten gehen. 


2. Für die Füllung das Marzipan in kleine Stücke zupfen und gemeinsam mit den restlichen Zutaten zu einer homogenen Masse verrühren. 


3. Hefeteig nochmals kurz verkneten und in vier gleich große Stücke teilen. Die Teigstücke zu gleichmäßigen Kreisen (à ca. 25 cm) ausrollen. Ich habe als Hilfe einen grossen Teller aufgelegt und den restlichen Teig abgeschnitten, so habe ich schöne gleichmässige Kreise bekommen. 


4. Auf den ersten Kreis 1/3 der Füllung gleichmässig verstreichen und zum Rand 1 cm freilassen. Mit dem 2. und 3. Kreis ebenso verfahren, zum Schluss mit dem vierten Kreis das Ganze zudecken.


5. In die Kreismitte ein Glas stellen und von der Mitte aus die Hefeblume in 16 gleichmäßige Stücke teilen. Immer zwei nebeneinanderliegende Teigstränge in die entgegengesetzte Richtung verdrehen. Zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.


6. Eigelb und 2 EL Milch verquirlen. Hefeblume damit bestreichen und im vorgeheizten Backofen (180°C) ca. 25 Minuten backen.




 


Es weht ein wunderbarer Duft durchs Haus, Ostern kann kommen. 


Diese leckere Rezept gab es letztes Jahr schonmal in Kranzform mit Pistazien oben drauf, auch ein leckere Variante. 


Ich wünsche euch und euren Lieben schöne Feiertage, lasst es euch gutgehen und geniesst die Zeit mit euren Liebsten, 


Süsse Träume, Eure Vera 



Sonntag, 4. Dezember 2016

Ein Klassiker in der Plätzchendose: Kokosmakronen

Unglaublich aber wahr, ich habe noch nie Kokosmakronen. Was wohl daran liegen mag, dass ich kein besonders grosser Kokosfan bin.

Wie es der Zufall will, hat es mich dieses Jahr aber doch dazu geführt welche zu backen und siehe da, sie schmecken einfach köstlich.

Weswegen ich auch gleich dieses köstliche Rezept mit euch teilen möchte.

Zutaten:

300 gr Marzipan
3 Eiweiss
300 gr Kokosraspel
150 gr Puderzucker
Inhalt einer Vanilleschote
Saft einer Zitrone (Bio)

Zubereitung:

Marzipan klein würfeln. Eiweiss steif schlagen. Puderzucker, Zitronensaft und Inhalt einer Vanilleschote unterheben. Marzipan, Kokosraspel zu einer geschmeidigen Masse unterheben.

Kleine Kugeln formen und auf dem Backblech platzieren. Die Kokosmakronen werden für ca. 15 Minuten bei 160 Grad Umluft gebacken.

Definitiv ein Klassiker,der zukünftig regelmässig den Weg in meine Plätzchendose finden wird.





Ich wünsche euch noch einen schönen Advent,

süsse Träume, Eure Vera

Montag, 10. März 2014

die Marzipan-Mohn-Blume aus Hefeteig - der Frühling ist da !!!

Passend zum traumhaft frühlingshaften Wetter habe ich eine Blume gebacken, dieses Rezept ist mir in letzter Zeit immer wieder begegnet, und hat mich jedes Mal ein bisschen mehr angelächelt.

Ich habe mich für die Marzipan-Mohn-Variante entschieden, da ich diese Kombi einfach total lecker finde. Soviel sei schonmal gesagt, es hat total gut geklappt, so dass das sicherlich nicht die letzte Blume war, die ich gebacken haben.



Hier das Rezept, welches ich bei der lieben Anita von himmelsglitzerdings.blogspot.de entdeckt habe, ich habe es für mich jedoch leicht abgewandelt.

Zutaten:
125 ml lauwarme Milch 
40 gr Zucker
1  Prise Salz
50 gr weiche Butter
1/2 Würfel frische Hefe
1 Ei (L)
375 gr Weizenmehl 
150 gr Marzipan
1/2 Packung backfertiger Mohn
100 gr Puderzucker und etwas Wasser für den Zuckerguss

Zubereitung:

1.) Die Milch lauwarm erwärmen. Zucker, Salz, Butter und Hefe dazugeben und gut verrühren. Das Ei und das Mehl dazugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Falls ihr wie ich Trockenhefe verwendet, reicht es, wenn ihr diese zusammen mit dem Mehl unterrührt.

2.) Den Teig ca. 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrössert hat. Ich habe hierfür den Backofen auf 50 Grad vorgeheizt und dann den Teig mit einem Geschirrtuch abgedeckt darin gehen lassen. Das Tuch verhindert, dass zuviel Luft an den Teig kommt, Zugluft mag Hefeteig nämlich gar nicht gerne.

3.)Anschließend den Teig in 2 etwa gleich grosse Stücke teilen und jeweils zu einem Kreis ausrollen.

4.) Den ersten Kreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit der Mohnmasse bestreichen. Anschließend das Marzipan raspeln und gleichmässig auf der Mohnmasse verteilen. Das Marzipan lässt sich besser raspeln, wenn es zuvor tiefgekühlt wurde.



5.) Nun den 2. Kreis auflegen und etwas andrücken.



6.) Jetzt wird das Ganze in 16 Stücke geschnitten, hierbei ist wichtig, dass die Mitte nicht durchgeschnitten wird. Ich habe hierfür einen Pizzaschneider genommen.


7.) Nun die einzelnen Teigstränge jeweils zweimal umdrehen. Das macht am meisten Spass :)


 8.) Anschließend immer 2 gedrehte Teigstränge aneinanderdrücken, so dass sich eine Blütenform ergibt.


Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 15 Minuten backen.

Anschließend die noch warme Blüte mit der Mischung aus Puderzucker und Wasser bestreichen, der Guss ist sehr süss, daher sparsam verwenden, wenn man es nicht allzu süss haben will.



Fertig ist die köstliche Blume, bei uns gab es sie zum Geburtstagsbrunch, da ist sie richtig gut angekommen und war schneller weg, als ich gucken konnte :) Wie schon erwähnt, die mache ich sicherlich nochmal :)

Ich wünsche euch eine wundervolle sonnige Woche, lasst es euch gut gehen,

süsse Träume, Eure Vera





Sonntag, 22. Dezember 2013

Baumkuchen-Konfekt - auch super als Geschenk geeignet

Dieses Rezept hab ich letztes Jahr zum ersten Mal gemacht und stand für dieses Jahr noch ganz fest auf meiner Liste :) Schön, dass es heute doch noch geklappt hat :)

Zutaten: 
(für ca. 60 Stück)

6 Eier (M)
150 gr Marzipan-Rohmasse
200 gr Butter
50 gr Puderzucker, gesiebt
etwas geriebene Vanilleschote
1 Prise Salz
90 gr Zucker
50 gr Mehl, gesiebt
60 gr Speisestärke
80 gr Orangen-Konfitüre
1 Messerspitze Kardamon, gemahlen
150 gr Zartbitter Kuvertüre

Ausserdem: Backpapier, Fett für die Form (24 x 24 cm)

1. Eier trennen, Eigelbe, gewürfeltes Marzipan, Butter, Puderzucker und Vanilleschote zu einer Creme rühren.
2. Eiweisse steif schlagen, Zucker einrieseln lassen. Zusammen mit Mehl und Stärke unter die Creme heben.
3. Form mit Backpapier auslegen, Ränder einfetten.
4. 4 bis 5 El Teig dünn in der Form verstreichen. 4 bis 5 Minuten im vorgeheizten Backofen (220 Grad Ober- und Unterhitze, 200 Grad Umluft) hellbraun backen. Form herausnehmen, weitere 4-5 El Teig  auf der gebackenen Schicht verstreichen, backen usw. bis der Teig verbraucht ist. (ergibt ca. 5 Schichten) Abkühlen lasse, aus der Form lösen, Backpapier abziehen.
5. Konfitüre erwärmen, Kardamon unterrühren und auf der Oberfläche verstreichen. Auskühlen lassen und in 60 gleichmässige Ecken schneiden. Kuvertüre schmelzen und Konfekt damit überziehen. Fertig. :)



Ich wünsche euch wundervolle Feiertage, lasst es euch gut gehen,

süsse Träume, Eure Vera


Samstag, 21. Dezember 2013

Bûche de Noël - Bisquitrolle mit Schokoladen-Buttercreme

Falls ihr noch einen leckeren Nachtisch für die Feiertage sucht, wäre das hier eine Möglichkeit, die ganz fix gemacht ist.

Bûche de Noël ist ein Bisquitrolle mit Schokoladen-Buttercreme, die es traditionell in Frankreich zu Weihnachten gibt.

Das Rezept dazu habe ich von Enie backt. Los gehts.

Zutaten: 
(für ca. 16 Stücke)

Für den Bisquit:
5 Eier (M)
75 gr Zucker
etwas geriebene Vanilleschote
75 gr Mehl
25 gr Speisestärke

Für die Creme:
250 gr Zartbitter-Kuvertüre
125 gr Puderzucker
250 gr weiche Butter
2 EL Whisky-Sahne-Likör (Ich habe Baileys genommen stattdessen)

Ausserdem noch:
Backpapier
etwas geschmolzene Kuvertüre zum Einstreichen (hab ich weggelassen)
Pinsel
Puderzucker zum bestäuben 
Marzipan für Deko 

1. Eier trennen. Eiweiss mit dem Schneebesen des Handrührgeräts steif schlagen. Eigelb nacheinander zufügen und unterrühren. Mehl und Speisestärke mischen, auf die Eischaummasse sieben und locker unterheben. Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft 175 Grad) ca. 8 Minuten backen. Bisquit auskühlen lassen.

2. Für die Creme die Kuvertüre grob haben und über einem heissen Wasserbad schmelzen, etwas abkühlen lassen. Puderzucker sieben. Fett und Puderzucker mit dem Schneebesen des Handrührers cremig schlagen. Schokolade und Likör vorsichtig unterheben.

3. Bisquit mit 2/3 der Creme bestreichen. Von der Längsseite her aufrollen. Mit restlicher Buttercreme rundherum bestreichen. Ein Stück von der Rolle abschneiden und mit der Schnittseite nach aussen als Ast an den Hauptstamm setzen. Mit den Zinken einer Gabel ein Baumstammmuster erzeugen. Baumstamm  ca. 1 Std. kalt stellen.

4. Kuvertüre über einem heissen Wasserbad schmelzen. Bûche aus dem Kühlschrank nehmen. Vorsichtig mit einem Pinsel etwas Kuvertüre entlang der Rillenstruktur auftragen. So verstärkt sich optisch der Baumstammeffekt. Mit Puderzucker und Marzipan-Deko (Pilze, Schneeflocken etc.) verzieren. Mit Puderzucker bestäuben.

Fertig :) Ich wünsche euch schöne Feiertage mit euren Liebsten, lasst es euch gut gehen und habt nicht zuviel Stress!!




Süsse Träume, Eure Vera

Samstag, 23. November 2013

Elisen-Lebkuchen mit dreierlei Überzug - selbstgemacht einfach die Besten!

Was ich auch jedes Jahr gerne schon vor Beginn der eigentlichen Adventszeit backe, sind diese Lebkuchen. Sie halten sich wunderbar und brauchen auch einige Zeit um ihren Geschmack zu entwickeln, daher kann man sie prima jetzt schon backen und dann bis Weihnachten geniessen. 

Wer einmal welche selbst gemacht hat, will keine gekauften mehr essen, ganz sicher :)


Zutaten
ca. 60 Stück

5 Ei(er)
450 g Zucker
200 g Marzipan - Rohmasse
1 Beutel Lebkuchengewürz
1 Zitrone(n), unbehandelt
100 g Zitronat, gehackt
100 g Orangeat, gehackt
200 g Haselnüsse, gemahlen
100 g Mandel(n), gehackt
200 g Mandel(n), gemahlen
60 Oblaten, 70mm Durchmesser
200 g Kuvertüre, Vollmilch
200 g Kuvertüre, weiß
200 g Kuvertüre, Zartbitter

Zubereitung
Ofen auf 160 Grad vorheizen (Ober-/ Unterhitze).

Eier, Zucker und Marzipan in der Küchenmaschine zu einer sämigen Masse schlagen, Zitronenschale abreiben, Saft auspressen und mit der Zucker-Ei- Marzipan-Mischung verrühren. Dann nach und nach alle anderen Zutaten (bis auf Oblaten und Kuvertüre) untermischen.

Oblaten mit einem Messer spalten, dann mit der rauen Seite nach oben mit ausreichendem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Ich nehme immer etwa 9 Oblaten pro Blech. Mit zwei Esslöffeln auf jede der Oblaten ein Teighäufchen geben.


Für etwa 20 Minuten backen und auskühlen lassen. Danach eine Hälfte der Lebkuchen mit Vollmilch, die andere weiß glasieren und mit der jeweils anderen Schokosorte dünne Spritzer über der Glasur verteilen. 

Natürlich kann man auch jede andere Glasur verwenden, aber ich mag es gerade so sehr gerne, weil es mit Vollmilch und weißer Schokolade mal etwas anderes ist.




Ich wünsche euch viel Spass beim nachbacken, 

süsse Träume, Eure Vera 

Sonntag, 17. November 2013

Christstollen mit Marzipan - jetzt backen für eine leckere Adventszeit

Hallo ihr Lieben,

die Vorweihnachtszeit nähert sich mit grossen Schritten, so dass dieser Tage die letzte Chance ist, einen leckeren Stollen für den 1. Advent zu backen, dieser muss nämlich mindestens 2 Wochen (besser 3)  ruhen, bevor er angeschnitten werden darf. Also nix mit ran an den Ofen ihr Lieben.

Hier mein bewährtes Rezept, nach welchem ich schon seit Jahren leckere Stollen für meine Liebsten zaubere. Ich mache immer gleich mehrere auf einmal, so hat man auch immer gleich ein nettes Mitbringsel, wenn man mal eingeladen ist. Ich schneide dann immer ein kleines Stück ab und verpacke es nett, darüber freut sich jeder, der Stollen gerne mag.

Zutaten für 2 Stollen

Vorteig

140 ml Milch, warm
Prise Zucker
6 EL Mehl
4 Würfel frische Hefe

danach hinzufügen:

1000 gr Mehl
180 g Zucker
670 g Butter
1 TL Salz
140 ml Milch
2 Zitrone(n), unbehandelt, abgeriebene Schale
1 TL Gewürzmischung für Stollen oder gemahl. Muskatblüte

gehen lassen, danach hinzufügen

600 g Rosinen (in braunen Rum einlegen)
100 g Zitronat
100 g Orangeat
100 g Mandeln, gehackte

200 g Marzipan - Rohmasse mit Puderzucker verkneten zu zu Strang formen

200 g Butter, flüssig zum bestreichen  
200 g Puderzucker

Am Vortag:

Rosinen in ordentlich Rum einlegen, am besten über Nacht, zwischendurch mal umrühren.

Tipp:
Rosinen ausdrücken, damit sie nicht im Stollen nach unten absinken.

Orangeat und Zitronat (ggf. auch Rosinen) in der Küchenmaschine kleinmachen, damit man nicht die grossen Brocken im Stollen hat.

1.)
In eine groooosse Schüssel Mehl, Hefe mit warmer Milch und etwas Zucker – ca. 1 Stunde im Warmen gehen lassen, am besten mit Deckel. Ich stelle die Schüssel immer an die Heizung, das klappt ganz gut.

2.)
Alle Gewürze, Zucker und Zutaten ausser Orangeat, Zitronat, Nüssen und Rosinen zugeben – nochmal mindestens 30 Minuten gehen lassen.

3.)
Die „festen Zutaten“ zugeben und nochmals mindestens 30 Minuten gehen lassen

4.)
Marzipan mit etwas Puderzucker verkneten, einen Strang rollen und einfach in die Mitte vom Teig einarbeiten. Wenn man kein Marzipan mag, kann man es natürlich auch weglassen. ;) 





5.)
Im vorgeheizten Ofen (Umluft 165 Grad) 50 Minuten backen, nach 30 Minuten Stollenform abnehmen, nach 50 Minuten Stäbchenprobe machen

6.)
Den noch heissen Stollen mit ganz viel flüssiger Butter bestreichen und sofort Puderzucker drüber geben.

7.)
Stollen auskühlen lassen nochmal Puderzucker drüber geben

8.)
Stollen in Frischhaltefolie und Alufolie einwickeln und am besten im Keller oder im kalten Schlafzimmer mindestens 2  Wochen (besser länger) ruhen lassen.





Viel Spass beim backen und Guten Appetit J 

süsse Träume, Eure Vera


Freitag, 25. Oktober 2013

und noch mehr Streusel - Marzipan-Pflaumenstreusel mit Vanillepudding-Füllung

Besser spät als nie gibt es jetzt das Rezept für den Marzipan-Pflaumenstreusel mit Vanillepudding Füllung.

Tut mir leid, dass ich so rar bin momentan, aber durch den neuen Job ist das leider so zur Zeit, hoffe aber, dass es bald wieder besser wird.

Die Kombination noch Marzipan und Streuseln und Frucht lies mich nicht los, so dass es bei mir erneut gestreuselt hat, diesmal in Form eines Blechkuchens.

Für den Teig:
600 gr Mehl
150 gr Zucker
Prise Salz
400 gr Butter
6 El sehr kaltes Wasser

Für die Füllung: 
2 Packung Bourbon-Vanillepuddingpulver 
1,2 kg Pflaumen (oder sonstiges Obst nach Lust und Laune)
1000 ml Milch
100 gr Zucker

Streusel:
300 gr Mehl
200 gr Marzipan
200 gr Butter
200 gr Zucker

Für den Teig Mehl, Zucker, Salz, Wasser und die Butter in eine Schüssel geben. Zunächst mit dem Knethaken des Rührgeräts krümelig vermischen, danach kurz mit den Händen zu einem Teig verkneten, der gerade so eben zusammenhält. Zu einer flachen Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen. So kann sich der Kleber im Teig besser entwickeln, der Teig wird mürbe und nicht hart.

Aus dem Puddingpulver, der Milch und dem Zucker einen Pudding kochen und etwas abkühlen lassen.

Ein tiefes Backblech fetten und den Teig drauf verteilen, dabei eine kleinen Rand hochziehen (2-3 cm)

Die Puddingmasse auf dem Boden verstreichen und anschließend das Obst darauf verteilen.

Die restlichen Zutaten zu Streuseln verarbeiten und über die Obst-Pudding Masse geben.

Das ganze bei 180 Grad Umluft ca. 45 Minuten backen und dann am besten warm geniessen, so schmeckt er echt am besten! Zum Schluss habe ich den Kuchen noch mit Puderzucker bestreut.





Lasst es euch schmecken, ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende,

süsse Träume, Eure Vera

Sonntag, 6. Oktober 2013

Es streuselt mal wieder.... Marzipan-Kirschstreusel mit Puddingfüllung

Komme leider erst jetzt dazu den Post zum Kuchen von letzter Woche zu schreiben, habe am Dienstag kurzfristig einen neuen Job angefangen und daher war die Woche etwas trubelig. Aber auch das wird sich einpendeln mit der Zeit und dann habe ich auch wieder mehr Zeit zu bloggen hoffe ich :)

Mir schwebte schon die ganze Woche von Marzipan im Streuselkuchen im Kopf herum, so dass ich diesen Plan letztes Wochenende in die Tat umgesetzt habe und einen leckeren Marzipan-Kirschstreusel gebacken habe. Gekrönt wurde das Ganze noch von einer Puddingcreme-Füllung, besser gehts kaum noch :)

Hier jetzt das Rezept zu diesem Gedicht von einem Kuchen:

Zutaten:

Teig: 
130 gr weiche Butter
130 gr Zucker
2 Eier (M)
320 gr Mehl
2 Msp. Backpulver

Füllung: 
1 Packung Bourbon-Vanillepuddingpulver 
1 Glas Sauerkirschen (oder sonstiges Obst nach Lust und Laune)
100 ml Milch

Streusel:
150 gr Mehl
100 gr Marzipan
100 gr Butter
100 gr Zucker

Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbteig herstellen, ca. 30 Minuten kühlen und dann in eine gefettete Springform (24 cm Ø) geben, dabei einen kleinen Rand formen.

Aus dem Puddingpulver, dem aufgefangenen Kirschsaft (evtl. noch Milch hinzufügen) und dem Zucker einen Pudding kochen und die Kirschen unterrühren.

Die Masse etwas erkalten lassen und auf dem Boden verstreichen.

Die restlichen Zutaten zu Streuseln verarbeiten und über die Obst-Pudding Masse geben.

Das ganze bei 180 Grad Umluft ca. 45 Minuten backen und dann am besten warm geniessen, so schmeckt er echt am besten!

Fotos sind leider nicht so gut geworden diesmal, das ändert jedoch nichts am geschmacklich sensationellen Ergebnis ;)






Habt einen wundervollen Sonntag und lasst es euch gut gehen!

Süsse Träume,

eure Vera

Mittwoch, 26. Juni 2013

Marzipantorte mit Himbeer-Sahne-Füllung oder Alles Gute zum 1. Geburtstag Little Miss Sunshine


Besser spät als nie kommt jetzt der Post zur Marzipantorte :) Irgendwie war ich die letzten Wochen viel zu beschäftigt, so dass ich gar nicht dazu gekommen bin, diesen Post fertig zu stellen. Jetzt ist es endlich soweit :)



Für die Tochter einer lieben Freundin habe ich eine Torte zum 1. Geburtstag gemacht, das hat wirklich sehr viel Spass gemacht. 

Für den Boden habe ich diesen hier backen, der ist einfach so lecker, den kann man auch wunderbar pur essen Boden Himbeertorte.

Den Boden am besten einige Stunden (oder einen Tag) vorher backen, dann lässt er sich besser durchschneiden und weiterverarbeiten.

Da eine fruchtige Füllung gewünscht wurde, habe ich mich für diese hier entschieden Himbeer-Sahne-Füllung

Diese Füllung ist wunderbar fruchtig und trotz Sahne nicht zu mächtig, einfach toll auch an warmen Sommertagen.

Achtung: Diese Füllung ist relativ zeitaufwendig, da zwischendurch immer wieder gekühlt werden muss. Also besser etwas früher anfangen, die Füllung lässt sich auch gut schon einen Tag vorher zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren.

Die Tortenböden mit der Füllung einstreichen und einige Stunden kalt stellen.

Ich habe die Torte dann dünn mit Buttercreme eingestrichen, um einen glatten Untergrund für das Marzipan zu schaffen, alternativ kann man hier auch Ganache nehmen.

Die Torte muss dann wieder einige Zeit kalt gestellt werden, bis die Oberfläche leicht gehärtet ist.

Für die Marzipandecke habe ich 500 gr Marzipan mit 200 gr Puderzucker und etwas Lebensmittelfarbe verknetet und dieses auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ausgerollt.

Hierbei muss man besonders darauf achten, dass das Marzipan nicht zu sehr klebt, dann lässt es sich wunderbar ausrollen. Es ist also wichtig, dass man reichlich Puderzucker einknetet, das geht zwar ganz schön in die Arme, lohnt sich aber definitiv, da es die weitere Verarbeitung wesentlich erleichtert! :)

Die Marzipandecke wird dann vorsichtig über die Torte gelegt und vorsichtig glatt gestrichen.

Anschließend wird die Torte noch nach Belieben dekoriert. Die Deko für diese Torte habe ich bereits einige Tage vorab angefertigt, da auch das einiges an Zeit in Anspruch nimmt. Hierfür hab ich wiederum 250 gr Marzipan mit ca. 125 gr Puderzucker verknetet, die entsprechenden Mengen jeweils solange mit Lebensmittelfarbe bearbeitet, bis ich die gewünschten Farben habe. Zum Einfärben habe ich übrigens die Pastenfarben von Wilton benutzt, die sind einfach die Besten, total ergiebig und farbintensiv.

Danach hab ich dann die entsprechenden Blüten und Buchstaben ausgestochen, das hat wirklich viel Spass gemacht :)



Das hier ist dann das fertige Ergebnis gewesen, was trotz hohen Temperaturen und relativ langer Autofahrt heil und unbeschadet am Zielort angekommen ist :) Gott sei dank, da war ich wirklich erleichtert :)

Die Torte kam auch sehr gut an, und hat allen gut geschmeckt, das freut einen dann natürlich immer ganz besonders :)

Mein Fazit: Ich werde zukünftig Torten nur noch mit Marzipan überziehen, nie wieder mit Fondant. Lässt sich geschmacklich echt gar nicht vergleichen, Marzipan ist einfach viel viel leckerer :) Ich fand das Marzipan jetzt auch nicht schwieriger zu verarbeiten, so dass es bei mir künftig nur noch mit Marzipan überzogene Torten geben wird :)

Jetzt noch ein paar Fotos, einige weitere werden hoffentlich die Tage noch nachkommen...







Ich wünsche euch noch eine schöne Woche,

süsse Träume, eure Vera



Montag, 1. April 2013

Häschen auf der grünen Wiese oder Ostertorte mit Käse-Mandarinen-Sahne-Füllung

Vor 2 Wochen hab ich ja die Piggitorte gemacht, seitdem bin ich total begeistert von den Zauntorten :) Da ich zwischenzeitlich krank war, hatte ich genug Zeit die Ostertorte für dieses Jahr zu planen :) Da die Piggitorte doch sehr mächtig war, wollte ich diesmal eine leichtere Tortenfüllung machen.

Das hier ist das Ergebnis, ich hoffe es gefällt euch :)




Los ging es diesmal mit dem Bisquitboden, den ich bereits am Abend zuvor gebacken haben. Dadurch lässt sich der Boden am Folgetage besser schneiden, da er komplett ausgekühlt ist und nicht mehr so krümelt. 

Zutaten Bisquit (24 cm Springform)
4 Eier (M)
4 El heisses Wasser
160 gr Zucker
100 gr Mehl 
60 gr Speisestärke
1/2 Tl Backpulver
etwas geriebene Vanilleschote

Zunächst die Eier trennen und das Eiweiss schaumig schlagen. Das Wasser esslöffelweise zugeben.

Sobald das Eiweiss cremig ist, Zucker und geriebene Vanilleschote nach und nach zugeben und weiter schlagen, bis die Masse schnittfest wird. 

Dann das Eigelb unterziehen. 

Mehl, Stärke und Backpulver mischen, sieben und vorsichtig unter den Eischnee heben. 

Die Masse in eine gefettete Springform füllen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) etwa 35 Minuten backen. Stäbchenprobe nicht vergessen!!

Damit der Boden gleichmässig hochbackt, habe ich die Isoliermethode verwendet, das habe ich bei der Tortentante entdeckt. Ich habe jedoch nur den Alustreifen aussen rumgemacht, das Backpapier an den Rändern habe ich weggelassen. Hat wirklich super geklappt, bin total begeistert, wie gleichmässig der Boden hochgegangen ist. 




Den Bisquit über Nacht an einem kühlen Ort (nicht Kühlschrank) auskühlen lassen und am nächsten Tag in 2 oder 3 Böden schneiden. 

Was ich auch noch am Vortag gemacht habe ist die Modellage der Hasen. Es dauert auch einige Zeit, bis der Kleber hält, und das Marzipan ausgehärtet ist, also empfiehlt es sich, die Hasen als erstes oder auch einen Tag vorab zu modellieren. 

Für die braune Masse habe ich Marzipan mit Puderzucker und Kakao solange verknetet, bis ich den gewünschten Braunton erzielt hatte. 

Für die rosa Masse habe ich rotes Marzipan mit hellem Marzipan und Puderzucker ebenso verkneten. 

Ich kann euch gar nicht sagen, wieviel Marzipan ich verbraucht habe, das kommt immer drauf an, wie gross die Figuren werden sollen und wieviele ihr machen wollt. Ich schätze es waren bei mir ca. 250 Gramm Marzipan, ich habe allerdings insgesamt 4 Hasen modelliert. 

Die Augen sind kleine Schokokugeln, die gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt. Die Zähne bestehen aus weissen Schokoladensplittern. 

Die Hasen hab ich dann nach Lust und Laune modelliert, wie man sie eben gerade haben mag. 

Die einzelnen Teile habe ich mit Lebensmittelkleber zusammengeklebt, den habe ich einige Tage vorher angefertigt. 

Hierfür werden 120 ml abgekochtes Wasser mit 1 Tl CMC (oder Kukident extra stark Haftpulver) angerührt und über Nacht kalt gestellt. Das Rezept dafür habe ich auch bei der Tortentante gefunden. 

Den Kopf habe ich zusätzlich noch mit nem Zahnstocher befestigt, da er leider etwas zu schwer war um nur durch den Kleber zusammenzuhalten.




Am nächsten Morgen habe ich mit der Füllung weitergemacht. Hier habe ich mich für die Käse-Sahne-Mandarinen-Füllung der Tortentante entschieden. Habe das Rezept für mich leicht abgewandelt. 

Zutaten Füllung:
500 gr Magerquark
600 gr Sahne
2 kl. Dosen Mandarinen
1 Pck. gemahlene Gelatine
75 gr Zucker
1 Röhrchen Butter-Vanille-Aroma
etwas geriebene Vanilleschote

Zuerst die Mandarinen abtropfen lassen und in 1/3 der Flüssigkeit die Gelatine einweichen. 

Den Quark mit dem Zucker, der Vanilleschote und dem Butter-Vanille-Aroma cremig rühren. Die Gelatine bei kleiner Hitze auflösen und nach und nach den Quark einrühren. 

Die Sahne steif schlagen und portionsweise unter die Quarkmasse ziehen. 

 Bevor ich die Mandarinen untergehoben habe, habe ich ein 1/3 der Creme abgenommen und beiseite gestellt um damit später die Torte von aussen einzustreichen. 

Zum Schluss dann die abgetropften Mandarinen unterheben. Die Creme im Kühlschrank kalt stellen bis sie benötigt wird. 

Wenn die Creme genug ausgekühlt ist, kann man damit beginnen die Torte zusammenzusetzen. Boden und Creme abwechselt aufeinander schichten, zum Schluss die Torte mit der Sahnecreme ohne Mandarinen ummanteln. 

Die Yoguretteriegel aussen mit dem Sahnecreme festkleben, für die 24 cm Springform habe ich insgesamt 41 Yoguretteriegel benötigt. 

Vorsichtig ein Dekoband um die Torte binden, damit die Schokoriegel besseren Stand bekommen, wenn die Creme fest geworden ist, halten die Riegel auch ohne das Band. 

Schlussendlich noch die Deko anrichten, das macht immer am meisten Spass finde ich :) 

Für die grüne Wiese habe ich 125 gr Kokosflocken mit grüner Lebensmittelfarbe eingefärbt, gut wenn man flüssige Farbe hat, ansonsten funktioniert es auch wunderbar mit Pulver. 

Hierfür habe ich erst das Farbpulver mit den Kokosflocken vermischt und dann Esslöffelweise Wasser hinzugeben, bis die gewünschte Farbintensität vorhanden war. 

Danach sind die Kokosflocken etwas feucht, also muss man sie dann nochmal etwas zum trocken ausbreiten.  Ich habe sie hierfür auf einem Backblech verteilt und ca. 30 Minuten trocknen lassen. 

Danach lässt sich ein wunderbares Grasbett auf der Torte dekorieren, weitere Deko nach Lust und Laune, bei mir waren es diverse Schoko-und Marzipaneier sowie 2 der modellierten Osterhasen. 

Fertig ist die Ostertorte :) 

Anbei noch ein paar Fotos der Torte und vom Anschnitt, ich wünsche euch noch schöne Ostern und viel Spass beim Nachbacken :) 


Ostertorte


Osterhasi


Tortenstück



Kaffeetafel 

Torte nach Anschnitt


Süsse Träume, Eure Vera 

Sonntag, 17. März 2013

Eine schweinische Schlammschlacht.. oder die langersehnte Pigs-in-the-Mud-Torte (mit Himbeer-Käse-Sahne-Füllung)

Seitdem vor einigen Wochen das Bild dieser Torte im Internet rumging, ging sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Ich wollte unbedingt diese Torte backen, und dieses Wochenende ist endlich die Zeit dafür. Das Ganze ist relativ aufwendig, lasst euch aber davon nicht abschrecken, ich habe es euch mit sovielen Bildern wie möglich sehr nett anschaulich gemacht ;)

Viele Tage habe ich überlegt, wie ich das Innenleben der Torte gestalten möchte, letztlich ist das ja jedem selbst überlassen, die Möglichkeiten sind ja schier unendlich :) Letztlich habe ich mich jetzt für diese Variante entschieden, da ich eine fruchtige Füllung als Kontrast zu dem schokoladigen Äusseren haben wollte :)

Los ging es bei mir am Vorabend mit der Anfertigung der Ganache und der Schweinchen, das hat wirklich sehr viel Spass gemacht, hätte nicht gedacht, dass ich soviel Spass am modellieren haben würde.

Zutaten Schweinchen:
250 gr Marzipan
gesiebter Puderzucker nach Belieben

Ich habe für die Schweinchen 125 gr rotes Marzipan mit 125 gr hellem Marzipan verknetet, zwischendurch habe ich immer wieder Puderzucker darüber gesiebt, da sich die Marzipanmasse dann besser modellieren lässt. So habe ich ein schönes Rosa erhalten, was nicht zu hell geworden ist, was ich aber auch nicht wollte.  Natürlich kann man auch einfach helles Marzipan nehmen und dieses dann entsprechend mit Lebensmittelfarbe einfärben, das kann man machen wie man mag.



Die Schweinchen habe ich dann nach Lust und Laune modeliert, habe auch kein spezielles Modelierwerkzeug, Messer und Zahnstocher tun es auch. :)


Die fertigen Schweinchen dann auf Backpapier unter einer Tortenhaube über Nacht fest werden lassen, möglichst an einem kühlen Ort, aber nicht im Kühlschrank.



Als nächstes habe ich dann die Ganache zubereitet.

Zutaten Ganache:
200 gr süsse Sahne
400 gr Kuvertüre (nach Belieben, ich habe Vollmilchkuvertüre genommen)


Für die Ganache wird  zunächst die Schokolade klein gehackt, geraspelt oder in kleine Stücke gebrochen. Die süsse Sahne zunächst in einem Topf zum Kochen gebracht. Sie soll nur ganz kurz aufkochen, dann bitte direkt vom Herd nehmen.

Nun die heisse Sahne über die gehackte Schokolade geben, darauf achten, dass die Schokolade komplett mit Sahne bedeckt ist. Das Ganze nun 3-4 Minuten stehen lassen, je nachdem wie gross die Schokoladenstücke sind.


Danach das Ganze mit einem Schneebesen gut verrühren, bis die Sahne und die Schokolade ordentlich miteinander verbunden sind.

Nun die Masse an einem kühlen Ort über Nacht fest werden lassen. Falls man es eilig kann, kann man die Ganache auch ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Ich habe sie über Nacht im Schlafzimmer auskühlen lassen.



Am nächsten Tag werden als erstes die Böden für die Torte angefertigt, hierbei habe ich mich für dieses Rezept entschieden, da der Boden nicht zu süss ist, und somit einen schönen Kontrast zum Rest der Torte bildet.

Zutaten für den Boden (24 cm Springform)
(in Anlehnung an das Rezept von  der Tortentante)
300 gr Zucker
200 gr Mehl
100 gr Stärke
120 gr Kakao
3 TL Backpulver
2 TL Natron
75 ml Öl
300 gr Schmand
250 ml heisser Kaffee
3 Eier (L)

Den Ofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen und die Springform mit Backpapier auslegen.

Das Mehl, die Stärke, den Kakao, das Backpulver und das Natron in eine Rührschüssel sieben, den Zucker dazu geben und dann nach und nach, während die Küchenmaschine läuft, den heissen Kaffee, das Öl, die saure Sahne und zum Schluss die Eier einrühren.

Teig für den Boden



Den Teig in die Form füllen und ca. 40 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen!!

Den Boden gut auskühlen lassen.

Während der Boden auskühlt, kann man schonmal die Füllung vorbereiten. Ich habe mich für diese Füllung entschieden, weil ich eine eine fruchtige Füllung einen schönen Kontrast zu dem schokoladigen Äußeren fand.

Zutaten Himbeer-Käse-Sahne-Füllung
(in Anlehnung an das Rezept von der Tortentante)
360 gr Himbeeren (ich hatte tiefgefrorene)
150 gr Zucker
2 Packungen gemahlene Gelatine
500 gr Speisequark (20 %)
100 gr Vanillejoghurt
400 gr Schlagsahne
etwas geriebene Vanilleschote

Die gemahlene Gelatine in 7-8 EL Wasser ca. 10 Minuten einweichen.

Die Himbeeren mit dem Zucker aufkochen und anschließend 10 Minuten leicht kochen lassen. Immer wieder mal umrühren. Den Topf von der Platte ziehen und die gequollene Gelatine einrühren. Die Fruchtmasse in eine Schüssel füllen und kalt stellen.

Wenn die Masse nach einiger Zeit deutlich fester wird - bei mir hat es ne gute Stunde gedauert- den Quark und den Joghurt einrühren und die Masse wieder in den Kühlschrank stellen.

Nun die Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Frucht-Quark-Masse heben -erneut kühlen weil es so schön war :)

Making of Füllung 


Die zahlreichen Wartepausen kann man wunderbar nutzen um 2-4 Maschinen Wäsche zu waschen, ein gutes Buch komplett auszulesen oder eben den Frühjahrsputz zu erledigen - soviel Wartezeit, echt unglaublich :D

Nun den Boden mit einem Kuchenmesser o. ä. in 2 oder 3 Böden teilen.

Den untersten Boden auf eine Kuchenplatte legen und einen Tortenring herum stellen.

Die Himbeer-Sahne auf dem untersten Boden verteilen und glatt streichen, die Torte kühlen, bis die Creme spürbar fester geworden ist, und den 2. Boden vorsichtig auflegen.



Den 2. Boden wiederum mit Creme bestreichen, den Deckel oben aufsetzen und vorsichtig andrücken. Wiederum kühlen bis die Creme fester geworden ist.



Einen Tortenkarton auflegen, mit einer glatten, festen Platte abdecken und mit einem Teller beschweren. Die Torte am besten über Nacht im Kühlschrank durchkühlen lassen und fest werden lassen.

Am nächsten Tag den Tortenring entfernen und die Torte mit Ganache einstreichen.

Hierfür die Ganache mit einen Schneebesen gut durchrühren, bis sie etwas heller wird, dann ist sie bereit um weiter verarbeitet zu werden. Die Konsistenz wird dann auch sehr cremig und sie lässt sich gut verstreichen. Meine Ganache war sehr fest vorher, daher habe ich sie portionsweise kurz(!!) in die Mikro gegeben und sie dann mit dem Schneebesen aufgeschlagen.



Danach die Kitkats mit Ganache einstreichen und rundherum festkleben.



Dann schnell ein hübsches Band herumwickeln, da es ohne das Band wohl nicht dauerhaft halten wird. Ist ja doch nur Ganache und kein Kleber :) (Edit: Nach der Kühlphase haben die Kitkats übrigens doch erstaunlich gut gehalten, die Torte stand mehrere Stunden auf der Kaffeetafel und es hat sich keins selbständig gemacht ;)) Fand ich doch sehr überraschend :)

Die restliche Ganache auf die richtige Konsistenz temperieren (relativ flüssig, aber nicht zu flüssig) und oben auf dem Deckel verstreichen. Hiervon gibt es leider kein Foto, da war ich aber auch echt aufgeregt, ob das alles so klappt ;)

Als nächstes die Schweinchen in Position bringen und nett drapieren. :) Fertig :) Gäste einladen und Torte schmecken lassen :)

Insgesamt habe ich an 3 Tagen ca. 12 Stunden (mit Wartezeit) an der Torte gearbeitet, ist also schon sehr zeitintensiv. Man benötigt allein für die Ganache und die Torte eine ganze Nacht zur Kühlung. Dies lässt sich natürlich auch so timen, dass es dieselbe Nacht ist ;) Dafür muss man dann eben mit den Böden und der Füllung anfangen und danach erst die Ganache machen.

Ich würde die Torte trotz der zeitlich sehr intensiven Arbeit jederzeit wieder machen, da sie sich einfach wunderbar variieren lässt bzgl. Füllung, Böden und Deko. Die habe ich sicherlich nicht das letzte Mal gemacht ;)

Geschmacklich war sie auch sehr gut, meine Verkoster waren total begeistert :)

Zum Abschluss dieses -zugegebenermassen sehr langen. Posts noch ein paar Eindrücke in Bildern:




schweinische Ansichten


der Anschnitt



das erste Stück

ein Teil der Kaffetafel


Feuerprobe erfolgreich bestanden 

Ich wünsche euch viel Spass beim nachbacken,

süsse Träume, Eure Vera